Mittwoch, 15. Oktober 2014

Buch des Monats Oktober

von der Bärenoma Helga und der Kerstin


Guten Morgen Ihr Lieben Blogleserinnen und Leser. Heute darf ich hier bei den lieben Bienenelfen einen Gastpost veröffentlichen. Ich mag das Buchprojekt so gerne und lese immer alle verlinkten Beiträge bei Nicole *klick*.  Alle Krimileser, Leser moderner Romane oder Dreiecksgeschichten, bitte Augen schließen oder weghören.


Ich bekam dieses Buch vor vielen Jahren von meiner Freundin Martha und habe es einfach in mein Herz geschloßen. Es ist schon so lange her, daß es gar nicht mehr aufgelegt war, aber jetzt ist es wieder da.



Vielleicht kennen ja manche dieses Zeitalter, es gehört zu unserer Vergangenheit und liest sich wunderbar.

Levkojen
Jaucheschöpfer

Für Lesemuffels von 900 Seiten ist auch die DVD Serie eine wunderbare Alternative. Füße hochlegen, Wein einschenken und los geht's. Auch schon mal als Weihnachtsgeschenk vormerken! Süßer die Glocken werden bald wieder erklingen.


Es gibt nicht viele deutsche Beispiele für diese gleichsam zeitlose Erzählkunst. Ein ganzes Zeitalter und seine Gesellschaftsverhältnisse werden besichtigt - mit der richtigen Mischung von Geist, Herz und Sinnlichkeit.
 
In Jauche und Levkojen erzählt Christine Brückner -"ironisch-pointiert, empfindsam, doch unsentimental" - die Geschichte der Maximiliane von Quindt, 1918 auf Poenichen in Hinterpommern geboren. Der Vater fällt in den letzten Kriegswochen, die Mutter, eine Berlinerin, emanzipiert sich und verläßt Poenichen. Ein Einzelkind, das von "Fräuleins" erzogen und von den "Quindt-Essenzen" ihres Großvaters geleitet wird. Achtzehnjährig heiratet sie Viktor Quint, der sein Parteibuch schützend über Poenichen hält. Als Maximiliane im Februar 1945 Poenichen verlassen muß, nimmt sie ihre vier Kinder mit auf die Flucht. Ihr Mann fällt in den letzten Kriegstagen. Eine Mutter Courage der Nachkriegszeit macht sich auf den Weg in den Westen.

Nirgendwo ist Poenichen: "Wer kein Zuhause mehr hat, kann überall hin", erklärte Maximiliane von Quindt aus Poenichen in Hinterpommern und macht sich 1945 mit ihren Kindern auf den Weg in den Westen, ohne hier seßhaft zu werden. Sie weigert sich, irgendwo neue Wurzeln zu schlagen und zieht mit ihren fünf Kindern nach Kalifornien. Die Jahre vergehen. Um ihre erwachsenen Kinder zu besuchen, muß sie den Globus zur Orientierung nehmen. Die Quindts, jahrhundertelang auf Poenichen seßhaft, haben sich in alle Winde verstreut. Fast sechzigjährig reist Maximiliane ins jetzt polnische Pommern, sitzt im Dickicht des verwilderten Parks auf einem Säulenstumpf und "vollzieht nachträglich ihrerseits die Unterzeichnung der Polenverträge". Wenn sie zurückkehrt, wird auch sie seßhaft werden wie die anderen. Auch durch dieses Buch weht jener Mischgeruch von "Jauche und Levkojen", der dem ersten der Poenichen-Romane den Titel gab.

  • ISBN-13: 9783548256634
  • ISBN-10: 3548256635
Ansonsten hilft der Klappentext und zu bestellen ist es unter den oben genannten ISBN-Nummern, erschienen im Ullstein Verlag.


Ich machs kurz, man kennt mich als Mama von Bienenelfe Kerstin, als Bärenoma oder das Helgele vom Brikettmännlein Märchen, warum nicht auch noch als "Die Bücher-Frau".
Nun grüß ich alle Freunde der guten Muse,

und verabschiede mich mit einem letzten Hortensiengruß aus meinem Garten

bis bald
die Helga und die Kerstin
♥♥♥

Kommentare:

  1. Liebe Kerstin,

    ich freue mich über deinen ansprechenden Post.
    Sonnige Grüße
    Elisabeth

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  2. Liebe Helga, liebe Kerstin, liebe Bärchen<3
    Stimmt, ich sollte das Buch unbedingt mal lesen, es steht auch in meinem Schrank :-D.
    Verrückter ist, auch unsere Hortensie blüht noch einmal.
    Herzensgrüße,
    Wonnie

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  3. Liebe Helga,

    mein Dank geht auch an dich.
    Alles Liebe
    Elisabeth

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  4. Liebe Helga,
    das ist "mein" Buch, ich lese genau diese Art Roman sehr gern und es steht schon auf meiner Liste. Danke für diesen Tipp.
    Liebe Grüße von Stine

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  5. Liebe kerstin, liebe Helga,
    oh ja, da kamen eben alte Erinnerungen eben auf! Das Buch hab ich nicht gelesen, aber die Serie im TV verfolgt :O)
    Ich wünsch Dir noch einen schönen Nachmittag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  6. Liebe Bärenoma, liebe Kerstin,
    jaaaaaaa! Ich kenne dieses Buch und habe es auch in meinem Bücherschrank.
    Es ist so schön, und den Film kenne ich auch. Besonders die Schauspielerin der Hauptdarstellerin finde ich ganz toll.
    Liebe Bärenoma, danke, dass Du uns so ein schönes Buch vorgestellt hast.
    Und liebe Kerstin, im nächsten Frühjahr findet wieder ein Bloggertreffen mit, dann stöbern wir wieder in dem Lädchen, vielleicht ja mit der Bärenoma ;-)
    Ganz liebe Grüße
    Nicole

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  7. Hallo Ihr beiden,
    ich kenne das Buch, glaube ich, von meiner Mutter.
    Schön, dass es wieder aufgelegt wurde.
    Danke für die gute Buchvorstellung und herzliche Grüße sendet Euch
    ANi

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  8. Liebe Kerstin, ich kenne das Buch und finde es auch super. Allerdings ist es schon eine Zeit lang her, dass ich es gelesen habe, ich müsste es wieder mal lesen, denn solche Bücher versteht man mit der Zeit irgendwie immer besser. Momentan lese ich gerad Anne Franks Tagebuch. Habe ich auch vielen Jahren schon einmal gelesen und jetzt entdecke ich es wieder neu. Danke für die Buchanregung!

    Liebe Grüße
    Nina

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  9. Hallo ihr Lieben!
    Ein sehr interessantes Buch wie es scheint und ich werde es auf meine Weihnachtswunschliste setzen.
    Die Hortensienblüte ist hübsch und leider leider sind meine verwaschen und verblüht.
    Viele Grüße aus dem Schwarzwald
    ~ Susanne ~

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  10. Hallo,
    es ist ein sehr schönes Buch und ich habe es vor sehr langer Zeit schon gelesen. Es steht immer noch meinem Bücherregal, weil es echter " Klassiker" ist-eben ein Teil unser Geschichte-. Danke für das schöne Blütenbild. Liebe Grüsse RIKA

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  11. Hallo Helga und Kerstin,
    Also ich habe das Buch auch gelesen und fand es richtig toll! Eine wunderbare Sprache! Einfach aber stark und der Inhalt ist sehr gut recherchiert! :-D Meine Daumen gehen hoch für diese wunderbare Buchempfehlung! Da habt ihr die "Quindtessenz" ;-) richtig herausgeschrieben. :-)
    Liebe Grüße,
    Alice ♡

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  12. Liebe Helga und liebe Kerstin,
    was für ein schöner Post! Vor allem die liebevollen Bilder erfreuen das Herz... erkenne ich doch glatt drei kleine Dinge ♥
    Das Buch *Jauche und Levkojen* kenne ich. Mir hat es sehr gut gefallen! Da kann ich der Empfehlung mit heftigem Kopfnicken bestätigen :o) Und den zweiten Teil sollte ich mir auch mal antun. Ich wusste gar nicht, daß es ihn gibt. Mein größtes Problem ist zur Zeit, daß ich sehr, sehr müde werde, wenn ich mich ruhig hinsetze. Da macht sich die frühe Aufstehzeit einfach bemerkbar. Da passiert es glatt schon mal, daß ich dann wegnicke und das Runterfallen des Buches mich weckt. Früher habe ich meine Oma deswegen ausgelacht... tztztzt... so wird man selber alt ;o)
    Ich drücke Euch beide und danke noch mal für den schönen Post. Herzliche Grüße, Elke

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  13. Liebe Helga und liebe Kerstin, ich kenne Jauche und Levkojen! Und ich liebe es! Levkojen gehören seit meiner Kindheit zu meinen Lieblingsblumen - Dankeschön ihr Lieben für die Erinnerungen:-))). Liebe Grüße von Daniela

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  14. danke für den schönen Hortensiengruß und den Buch-Tipp :-)
    ich kenne das Buch noch nicht - habe mir den Titel gleich notiert.

    lieber Gruß von Heidi-Trollspecht

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  15. Guten Morgen liebe Kerstein, guten Morgen liebe Helga.
    Ich kenne das Buch zwar nicht aber als alter Bücherwurm bin ich immer für Neues offen, und freu mich wieder was dazugelernt zu haben.
    Ich wünsch Euch noch eine schöne Woche und schick ganz ♥♥♥lich Grüße
    Bis bald Barbara

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  16. Liebe Kerstin, liebe Helga,
    diesen Buchtitel habe ich schon einmal gehört oder kann es sein das der Film im Fernsehen ausgestrahlt wurde?
    Ich finde es auf alle Fälle schön wenn auch ältere Bücher wieder neu aufgelegt werden.
    Ich wünsche euch einen schönen Tag. Liebe Grüße Annisa

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  17. Oh, so ein schöner Post. Und zwei Bücher, die ich noch nicht kenne:-)
    So schön vorgestellt und so ansprechend beschrieben, tausend Dank dafür.
    glg Susanne

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  18. Liebe Helga, liebe Kerstin,
    die Filme haben meine Eltern auf DVD.
    Nun bin ich ganz neugierig geworden :-)
    Werd sie mir gleich mal stibitzen (ähh, ausborgen :-)))
    Tolle Vorstellung - dankeschön Helga:-)
    Ganz viele liebe gemütliche Sonntagsgrüße
    sendet euch die Urte :-)

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  19. Ich habe es als Hörbuch gehört

    Liebste Grüße zu dir :-)

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