Samstag, 31. Oktober 2015

Ein Postkarten-Post

von Helga


Ein paar Raritäten an Postkarten habe ich in meiner Raritätenschatulle gefunden und so gebe ich Euch heute einen kleinen Einblick in längst vergangene Postkartenzeiten. Geburtstagskarten von meinem Vater, versendet mit der Feldpost:


Eine ganz besondere Fotokarte:



Übersetzung der Karte: Dinar an der bret. Küste  28.7.1940

Lieber Georg und Anni nebst Anhängseln.
Bis jetzt habe ich den Krieg gegen Frankreich gut überstanden und liegen wir nun in der Bretagne und warten auf die weiteren Dinge die da kommen sollen. Jedenfalls rechnen wir damit, dass es nun nicht mehr allzulange dauern wird bis wir in der Heimat ein recht frohes Wiedersehen feiern können.  An diesem schönen Strand habe ich heute gebadet. Ich wünsche Dir und den Deinen beste Gesundheit und grüße Dich 
Dein Freund Hans


Damals wurde sogar schon Werbung gemacht, denn diese Karten hier waren wohl sehr beliebt:





Widmen möchte ich diesen Post der lieben Elisabeth vom Blog Elisabeth's Welt *klick*, die so gerne jede Menge Postkarten erhält und auch selbst gerne versendet.  

❤️❤️❤️

von Kerstin


Auch von mir fanden sich einige Postkarten in Mamas Raritätenschatulle. Die Zeit ein bisschen weiter gedreht ins Jahr 1974:




Ich glaube wir haben damals fast jeden Tag aus dem Urlaub eine Postkarte an meine Großeltern geschickt:


Manchmal wurde gleich ein ganzer Aufsatz daraus:


Ich war damals 10 Jahre alt.


Wir hoffen unser kleiner Postkartenrückblick hat Euch gefallen. Diesen Post stellen wir gerne Heidis "Guckloch" zur Verfügung. *klick*

Herzliche Wochenendgrüße
Eure Kerstin mit Mama Helga
♥♥♥

Dienstag, 27. Oktober 2015

Ich falte mir eine Tasche

von Kerstin


Ein herzliches Hallo zum Dienstagnachmittag. Gestern habe ich mir eine Einkaufstasche genäht, also, eigentlich eher gefaltet :-))


Ich mag die ollen Plastiktüten gar nicht mehr leiden und so kam die Idee eine Origami Tasche *klick* zu nähen gerade recht. 


Aus einem Stück versäuberten Stoff (hier 110 cm x 36,6 cm und beidseits bedruckt) wird in wenigen Schritten eine Tasche gefaltet und dann genäht.


Im Haus mit dem Rosensofa *klick*wird es schön erklärt. Nachdem der erste Versuch geglückt ist, habe ich gleich noch zwei weitere genäht.


Als Geschenk werden die beiden dann noch befüllt und morgen an die Geburtstagskinder übergeben.


Ein bisschen individuell habe ich sie gestaltet und so hoffe ich, dass sie gefallen.


In meiner Tasche habe ich heute schon die Äpfel nach Hause getragen :-))


Eine schnell zu machende und schöne Nähidee. Ich wünsche Euch eine gute Woche.


Herzliche Grüße
Eure Kerstin
♥♥♥

Freitag, 23. Oktober 2015

Die Sonne lacht...

von Kerstin


...und die Bäume haben ihr schönstes Kleid angezogen.


Alles strahlt und leuchtet um die Wette.


Ein herrliches Farbspiel bot sich heute Mittag, als ich auf dem Weg zum Waldbänkchen mit dem Fahrrad unterwegs war.


Nun wird es sicher rund um das Bänkchen bald kahler werden. Christa *klick* sammelt sie wieder unsere Fotos vom "Wandel der Zeit".


Vor Freude über diesen herrlichen Sonnenschein springt und jagt manch einer fröhlich durch den Garten. 








und dann ....hebt er ab, ....völlig losgelöst von der Erde.... :-))

Ein Beitrag für Traudes Lachfaltenrettung *klick*

ja, völlig losgelöst, sitzt er dann am Rande des Teiches und beäugt das neue Objekt.


Sie leuchtet wie der HERBST in all seinen Farbschattierungen,


meine Herbstkugel. 
Ich habe sie bei Traudel in der Werkstatt Unikum in Darmstadt mosaikt. Es macht mir so große Freude, darum werde ich Euch ab und zu ein neues Werk vorstellen können. Nächste Woche probiere ich das 
Fusing mit Glas aus, bin schon sehr gespannt...


...bis dahin, genießt die Sonnenstrahlen, die goldenen Tage des Oktobers und das Wochenende.

Liebe Grüße
Eure Kerstin

Montag, 19. Oktober 2015

Es herbstelt...

von Kerstin


Ein herzliches "Hallo" zum Montagmorgen, Ihr Lieben. Ich hoffe Euch geht es gut und die Kälte der letzten Woche hat Euch nicht so viel ausgemacht ? Bei uns ist am Wochenende der Herbst eingezogen, ganz einfach und schlicht.


Ich habe meine Lieblingstassen zum Blühen gebracht. Die Heide ist eine wirklich unkomplizierte Pflanze die sich hierzu wunderbar eignet.


Ich habe einfach kleine Mini-Erikatöpfchen in die Tassen hinein gestellt und nun zaubern sie eine herrliche Herbststimmung auf den Esszimmertisch.


Nehmt doch bitte Platz, ich serviere Euch auch ein Tässchen Kaffee und ein Stück Kuchen.


Sogar an das Rezept habe ich gedacht, denn das ist mein herbstlicher Lieblingskuchen, ein Rotweinkuchen, der mich immer an eine besonders liebe Patientin erinnert. Sie brachte uns bei jedem ihrer Termine einen ganzen Kuchen mit.

Frau Roth`s Rotweinkuchen

So, und weil wir hier nun so gemütlich beieinander sitzen, wollte ich Euch fragen ob Ihr, Nicole *klick*, Sylvi *klick* und uns Bienenelfen vielleicht am 20. November begleiten möchtet? Wir gehen zusammen, ins Dekoparadies, in die Gurkenfabrik nach Biblis *klick*.

Foto: Niwibo
Wenn Ihr nicht allzu weit entfernt wohnt und Lust habt, dann kommt doch mit uns. Wir treffen uns um 11.00 Uhr an der Gurkenfabrik. Solltet Ihr mit dem Zug kommen, ist das auch kein Problem, wir bieten sogar einen Shuttleservice an: Sylvi kommt von Worms und ich von Darmstadt und so können wir Euch vom Bahnhof Worms oder Darmstadt abholen und mit zur Gurkenfabrik nach Biblis nehmen.



Stephie und ich würden uns freuen mit Euch zusammen ein richtiges Tässchen Kaffee zu trinken :-)).


Ganz liebe Grüße in die neue Woche
Eure Kerstin
♥♥♥

Freitag, 16. Oktober 2015

Lesen im Oktober mit Charlotte Link im Doppelpack

von Helga


Ein ganz herzliches "Grüß Gott"  an alle Leseinteressierten, bei Nicole's monatlicher Vorstellung Buch des Monats *klick*. Nun beginnt sie ja wieder die gemütliche Lesezeit und darum möchte ich mich mal unserer Frankfurter Autorin Charlotte Link widmen, denn sie hat sich irgendwie gemausert und das beleuchten wir jetzt einmal. Alles begann mit ihren Erstlingswerken "Wenn die Liebe nicht endet" 1986 und der "Sturmzeit-Trilogie" 1989-1994 und beide waren noch keine Krimis.


Die Rosenzüchterin folgte dann 2002 und schon war eine andere Charlotte Link geboren. Dieses Buch werden viele schon kennen, es wurde auch bereits verfilmt, doch wer es noch nicht kennt wird feststellen, es ist spannungsgeladen, rührend, schockierend, gruselig, romantisch - ein Bad der Gefühle durch das Charlotte Link ihre Leser souverän hindurchleitet. Fortan schrieb sie nur noch spannende Krimis, nicht so mein Ding. Ganz im Gegensatz steht die STURMZEIT von ihr.



Der Roman wirkt so lebendig mit seiner ganzen Dramatik. Man fühlt mit den einzelnen Schicksalen mit. Es beginnt 1914 in einem Schicksalsjahr. In Europa gärt es, doch auf dem Familiengut der Degnellys in Ostpreußen scheint noch Zeit zu sein für Idylle und Plänkeleien und für den Traum der großen Liebe. ❤️ Ein Traum der die 18- jährige Felicia durch eine harte Zeit begleiten wird in der alte Traditionen und Beziehungen untergehen und einer garnicht mehr vornehmen Realität weichen.
Die junge Felicia interessiert sich für alles andere als für Politik. Tatsächlich ist sie eine Ich-bezogene, oberflächliche Landadlige der es vor allem darum geht, mit den Männern zu spielen. Doch den politischen Entwicklungen kann auch sie sich nicht entziehen. Der Adel geht mit dem Krieg unter und Felicia muss sich neu definieren. In den historischen Wirren findet und verliert sie Menschen und findet sich selbst schließlich in Berlin der 20iger Jahre wieder. Charlotte Link verknüpft die geschichtliche Entwicklung bis zu den 30iger Jahren mit dem Schicksal einer ganzen Familie, in deren Mittelpunkt Felicia steht. Selten ist diese Generation die beide Kriege erlebt hat, so nahe gebracht worden.


STURMZEIT ist ein Buch das genau den Titel trägt, was man beim Lesen fühlt, eine STURMZEIT.
Atemlos, spannend, grandios bis zum Schluss. Charlotte Link versteht es prachtvoll, Lebenslinien zu einem Spannungsnetz zu verknüpfen. Eine DVD ist dazu bereits im Handel.


 
Der Band STURMZEIT ist in sich abgeschlossen. In den zwei Folgebänden "Wilde Lupinen" und die "Stunde der Erben" begleitet man die nachfolgende Generation der Familie Degnelly und darauf kann man sich freuen. Dieses Buch hier sucht allerdings noch eine Lesebegeisterte und im Kommentar kann man ja mal "Hier" rufen.


Nun zur "ROSENZÜCHTERIN".
Ein Geheimnis umgibt das alte Rosenzüchterhaus von Le Variouf. Alle Spuren scheinen in die Vergangenheit seiner Bewohnerinnen zu weisen, in die Jahre des zweiten Weltkrieges, als die idyllische Kanalinsel Guernsey von deutschen Truppen besetzt gehalten war.


Keine Sorge, es ist kein Kriegsroman indem Kanonendonner und Pulverdampf dominieren.
Die junge Lehrerin Franca Palmer fühlt sich am Ende. In ihrer Ehe kriselt es und den Anforderungen des Alltags ist sie kaum noch gewachsen. Hals über Kopf verläßt sie ihr zu Hause Berlin und landet auf Guernsey, wo sie Unterschlupf im alten Rosenzüchterhaus in Le Variouf findet. Wie ein Licht im Dunkel ist für Sie die Freundschaft zu ihrer Gastgeberin Beatrice Shaye. Nun will man wissen was mit Franca passiert, ob sie es schafft sich von ihrem egozentrischen Gewinnertyp Mann zu trennen oder nicht. Dass sie alleine klar kommt kann man sich am Anfang gar nicht vorstellen.


Die Lebensgeschichte die Beatrice Shaye Franca erzählt ist genauso interessant wie spannend. Sie erzählt von der Zeit des zweiten Weltkrieges, wie ihr Haus von den Deutschen besetzt wurde und was das für eine Rolle in ihrer Zukunft spielte. Die "lästige Helene" wird von ihr nur geduldet und aus Mitleid läßt Beatrice sie bei sich wohnen. Daß diese allerdings ihr komplettes Leben beeinflußt und ihr nicht erkennbar, immer wieder ihren Willen aufzwingt, findet Beatrice erst nachdem Helene ermordet wurde, heraus.


Das Buch ist beeindruckend und hat mir sehr gut gefallen. Ich kann es allen empfehlen die ein Faible für düstere Familiengeschichten haben und bereit sind, sich eine Handlung langsam entwickeln zu lassen. Dann gibt's am Ende auch Spannung. Versprochen!!! Die Atmosphäre ist wirklich eine ganz besondere und ich schließe mich denjenigen an, die gerne mal auf die Kanalinseln  reisen würden. 


Auch ein Exemplar der ROSENZÜCHTERIN sucht noch liebevolle Hände die es gerne halten würden. Ich verabschiede mich hiermit und hoffe, daß in der kommenden dunkleren Zeit viele wieder gerne lesen, schöne und spannende Bücher.


Liebe Grüße von der Helga, 
die wieder bei den Bienenelfen zu Gast sein durfte
❤️ Gell, ..... unsere Stadtteil-Buchlädchen nicht vergessen! ❤️