Freitag, 2. März 2018

Blumen zum Leben erwecken

von Kerstin



Einen fröhlichen blumigen Morgengruß sende ich Euch. Heute einmal mit Ikebana zum Friday Flowerday *klick*. Nachdem der Frühling ja nun auf sich warten läßt habe ich ihn mir einfach selbst gesteckt.


Während unseres Koreaaufenthaltes habe ich einen Workshop für Ikebana (Blumen zum Leben erwecken) besucht. Der Grundstil Moribana "angehäufte Blumen" wurde gelehrt.  Hierbei wird in Schalen gearbeitet. Ich habe meine flache Blumenschale und auch den Kenzan, das ist ein Blumensteckigel mit Stahlstiften, aus dem Keller geholt.


Diese Utensilien, ein paar frische Blumen sowie Zweige und Äste und ein bisschen Geduld braucht man.


Die Blumen, Äste und Zweige werden aber nicht einfach irgendwie aufgesteckt, hierfür gibt es Regeln die beachtet werden müssen. Es gibt drei Hauptlinien: Den Himmel, den Menschen und die Erde.


Mein Shin = der Himmel, ist dieser schöner Kirschblütenzweig der aufrecht, ein bisschen schräg nach hinten geneigt auf den Kenzan gesteckt wird. Die Länge des Zweiges richtet sich nach dem Durchmesser der Schale. Ich habe mich für das größere Maß entschieden und habe den Zweig auf die doppelte Länge des Durchmessers der Schale gekürzt.


Die zweite Linie ist der Mensch, auf japanisch Soe, der links vorne schräg mit einer Neigung von 45 Grad aufgesteckt wird. Die Länge beträgt 3/4 der Länge des Himmels. Die dritte Linie ist die Erde, auf japanisch Hikae, sie misst die 1/2 Länge des Menschen und wird vorne rechts mit einer Neigung von 75 Grad auf den Kenzan gesteckt.


Nun wird das Gesteck noch mit weiteren Blüten und Zweigen vervollständigt. Diese dürfen aber nicht länger als die Hauptlinien sein.


Im Buddhismus werden diese Blumengestecke unter anderem als Andenken an Verstorbene oder zu Ehren Buddhas angefertigt und auf Altaren in Tempeln aufgestellt.


Aber nicht nur die Japaner lieben Blumen, nein, auch in Korea ist diese Blumensteckkunst sehr populär. Ich hoffe ich konnte Euch nun mit meinem nicht alltäglichen Gesteck auch erfreuen. Das Wesentliche sichtbar machen und die Schönheit der Natur zur Geltung bringen.


Herzliche Wochenendgrüße
Eure Kerstin
♥♥♥

Donnerstag, 22. Februar 2018

black and white

von Kerstin


Hallo und guten Abend Ihr Lieben. Ich habe so schöne Stoffe erstanden, denn ich war mit Stephie zum Nähen verabredet und wir wollten endlich gemeinsam einen Heinrich von was Eigenes nähen.


Ein Einkaufsbeutel dessen Form uns gleich angesprochen hat und der sicher auch als Handtasche gerne getragen wird.


Für Nähanfänger ist dieser Schnitt echt zu empfehlen, denn man braucht das Schnittteil nur viermal zuschneiden. Jeweils auf jedem Schnittteil zwei Abnäher als Boden nähen...


...auf die Futterteile ein Gurtband befestigen...


...und die beiden Teile miteinander verbinden. Voila, so sehen unsere beiden Taschen aus:


Ganz bestimmt werden wir diese Tasche noch einmal nähen.


Ein bisschen Schnickischnacki musste natürlich auch noch sein und so darf nun dieser Puschel dort baumeln.


 Bevor ich mich von Euch wieder verabschiede möchte ich mich noch recht herzlich bei Ingrid *klick* bedanken die mir diese schöne Herzkarte geschickt hat.


Eine Menge Herzchen sind da versteckt gewesen. Na, Appetit bekommen, diese leckeren Muffins teile ich gerne mit Euch. *Hier* findet ihr das kalorienarme selbstkreierte Rezept.


Herzlichst
Eure Kerstin
♥♥♥

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Creadienstag
RUMS
Niwibo

Dienstag, 13. Februar 2018

Mäusegeschichten und liebe Überraschungen

von Kerstin



🐁Ich frag die Maus:
Wo ist dein Haus?🐁


🐁Die Maus darauf erwidert mir:
Sag´s nicht der Katz, so sag ich´s dir.🐁


🐁Treppauf, treppab,
erst rechts, dann links,
dann wieder rechts,
und dann gradaus-
da ist mein Haus,
du wirst es schon erblicken!🐁


🐁Die Tür ist klein,
und trittst du ein,
vergiß nicht, dich zu bücken.🐁
Johannes Trojan


🐁Das süße weiße Mäuschen kommt aus dem Wichtelhüslihaus *klick* und  wurde mir von Heidi *klick* zur Weihnachtszeit geschenkt. Ich war so begeistert, dass ich mir vorgenommen hatte, es auch einmal mit dem Filzen zu probieren.  Nun sind gleich zwei Mäuschen geboren und die dürfen bald verreisen, zu meinen Eltern, die sie sicher herzlich aufnehmen werden.🐁


♥Eine wunderschöne Herzkarte hat mich am Wochenende erreicht. Traudi aus dem Drosselgarten hat diese besondere Karte genäht.♥


♥Passt sie nicht farblich wunderbar zu meinen zartrosa Ranunkelblüten ?♥


♥Vielen lieben Dank Traudi. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Und noch eine Überraschung ist am Wochenende hier angekommen. Die kleine Enkelin von Rosi *klick* hat für mich dieses Bild hier gestaltet.♥


♥Ich habe mich gleich in die putzigen Steinvögel verliebt. So schön hat sie das gemacht.♥


♥Ich werde ein besonderes  Plätzchen dafür suchen und die kleinen Piepmätze schön pflegen. Danke liebe Nelly und liebe Rosi für die leckere Marmelade, die lustigen Häschennudeln und die fetzige Karte.♥


Herzliche Grüße
Eure Kerstin
♥♥♥
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Samstag, 10. Februar 2018

Schlicht und schön

von Kerstin


Guten Morgen Ihr Lieben zum närrischen Fastnachtswochenende und zum Samstagsplausch bei Andrea  *klick*. Am Donnerstag haben Heike *klick* und ich die Jil Sander Ausstellung in Frankfurt besucht.


Im Museum für angewandte Kunst findet noch bis Mai 2018 die Ausstellung "Präsens" statt.


Jil Sander, mit bürgerlichem Namen Heidemarie Jiline Sander, wird am 27. November 1943 im schleswig-holsteinischen Wesselburen geboren. Nach der Mittleren Reife beginnt sie ein Textilingenieur-Studium an der Staatlichen Ingenieurschule für Textilwesen in Krefeld. 1964 geht sie als Austauschstudentin nach Los Angeles, um 1965 nach Hamburg zurückzukehren und als Moderedakteurin für verschiedene Frauenzeitschriften zu arbeiten.


Was sie sieht, entspricht nicht ihren Vorstellungen von Mode in einer sich verändernden Gesellschaft. So beginnt sie selbst Mode zu entwerfen und präsentiert diese von dezenter Farbigkeit und formaler Strenge geprägten Kreationen erstmals 1973 in ihrem fünf Jahre zuvor eröffneten Prêt-à-porter-Geschäft im Hamburger Stadtteil Pöseldorf.


Jil Sander beruft sich, durchaus in Spannung zu Paris, auf ihre eigene, deutsche Kultur.  Auch frühere, dem protestantischen Norden abgewonnene Tugenden reflektieren sich darin. In ihrer Kampagnenfotografie ist sie von der Modernität der Neuen Sachlichkeit inspiriert.


Mit ihrem Willen zur Gestaltung entfaltet sie eine erfinderische Begabung, die über neue Schnitt-, Web-, Verarbeitungs- und Fertigungstechniken zu einer neuen Formensprache in der Mode führt. 


Sie tritt als Reformerin an, unbeeindruckt von Modediktaten und den Zwängen von Prêt-à-porter und Couture. Stets ist es das Material, dem ihre ganze Aufmerksamkeit gilt. Jil Sander widmet sich intensiv der Stoffrecherche, importiert avantgardistische Hightech-Gewebe aus Japan und arbeitet mit italienischen Produzenten an der Entwicklung von neuen Stoffen mit skulpturaler Formbarkeit. Was es an Materialien und Handwerkstechniken in Europa nicht gibt, muss erst erfunden werden oder wird an manchmal weit entfernten Orten in der Welt aufgespürt.


Jil Sander eröffnet den Frauen die Möglichkeit, sich vom Dekorativen zu befreien. Opulenz findet bei ihr in der Dreidimensionalität der Schnitte, im ausgesucht erlesenen Handwerk und im Material statt. Das Äußere aber bleibt puristisch.


Die Präsentation der Ausstellung, die facettenreicher kaum sein könnte, macht den Erfindungsreichtum und die kreative Kraft einer Gestalterin sichtbar, in der es darum geht, die Persönlichkeit eines Menschen hervorzuheben.


Uns beiden hat die Ausstellung sehr gut gefallen. Vielleicht habt Ihr ja nun auch Lust bekommen?


Mich erreichten auch noch zwei wunderschöne Karten die ich Euch nicht vorenthalten möchte.


Manu *klick* und Karin *klick* haben mich mit ihren herzigen Karten beglückt. So schöne Post ist einfach wunderbar. Vielen liebe Dank dafür. Mit einem närrischen Zitat im Bild für Nova *klick* verabschiede ich mich für heute.

Franz Grillparzer 1791-1872

Herzliche Grüße
Eure Kerstin
♥♥♥

Dienstag, 6. Februar 2018

Bulliparade

von Kerstin



Guten Morgen Ihr Lieben, schaut mal welch schönes Frühstück ich serviert bekommen habe als ich kürzlich bei Stephie war. Na...auch Appetit bekommen ?


Wir waren nämlich zum Nähen verabredet gegen den Winterblues und mussten uns erst einmal stärken bevor wir uns dann mit Elan an die Arbeit gemacht haben. Ein Bullikissen sollte es werden.


Das Schwierigste war eine Stoffauswahl zu treffen, das war wirklich schwierig. Wer die Wahl hat hat die Qual, aber dann konnten wir loslegen:


Wir haben uns die Skizze ausgedruckt und die einzelnen Abschnitte mit Bleistift auf die Vliesofixfolie übertragen


auf die grob vorgeschnittenen Stoffstücke aufgebügelt und dann fein ausgeschnitten und zur Probe aufgelegt.


Nun wurde einfach nur die zweite Schutzfolie abgezogen und alle Teile nach und nach auf den Stoff aufgebügelt.


Das sieht doch schon schön aus oder ?  Wir wollten noch die Konturen mit der Nähmaschine nachnähen. Ganz mutig mit dem Freihandfuß wollten wir es probieren,  aber das ging total in die Hose, richtig schwer ist das zu nähen, das muss man wohl üben, üben und noch mal üben....


.... nun musste doch der Trenner ran aber mit einer kleinen süßen Leckerei zwischendurch wie diesen selbstgebackenen Heidelbeermuffins  war das dann auch kein Problem mehr.


Die Konturen haben wir dann mit dem normalen Nähfüßchen zweimal abgenäht, damit es wie nachgezeichnet aussieht und die Kissenhüllen mit Hotelverschluß genäht.


Mit den herzigen Außenspiegeln können sie sich doch sehen lassen unsere beiden kleinen Kissen, oder ?


Mal sehen welches Gemeinschaftsprojekt wir als nächstes in Angriff nehmen. Es macht einfach manchmal zu zweit mehr Spaß als alleine. Ganz herzlich bedanken möchte ich mich noch bei Claudia *klick*, denn bei Ihrer Geburtstagsverlosung habe ich diese schönen selbstgestalteten Karten gewonnen....


...und bei Jasmin *klick* und Tina *klick* für die schönen Karten mit gaaaanz viel Herz.



Herzliche Grüße
Eure Kerstin
♥♥♥
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*handmade on tuesday*
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