Sonntag, 22. Januar 2017

Winterlicher Januarzauber

von Kerstin


Ein fröhliches Hallo und einen guten Morgen an diesem sonnigen Sonntag. Habt Ihr auch seit Tagen so herrlichen Sonnenschein ? Kommt doch mit, auf der Terrasse ist es heute besonders schön, so mag ich den Januar!


Knackig kalt und frostig ist es in den Nächten und tagsüber scheint die Sonne den ganzen Tag, so ist nicht nur der Teich tief zugefroren, nein...


...ich habe endlich ein paar Blätter und einige rote Beeren gepflückt um eine Eislaterne und zwei Eisanhänger anzufertigen. Die Temperaturen dafür sind einfach perfekt.


Gefallen sie Euch? Ich finde sie toll, sie sind mein persönlicher Januarzauber!


Damit es Euch auch nicht gleich kalt wird gibt es heißen Holundertee, den liebe ich im Moment sehr.


Die Finger bleiben auch schön warm, denn ich habe den Tassen einen Mantel verpasst. Genau richtig für einen solchen Tag.


Im Winter stricke ich nämlich unheimlich gerne und die Schneeflocke als Einstrickmuster fand ich einfach so schön. Seht Ihr Herrn Tari im Hintergrund? Er genießt auch die Sonnenstrahlen und ist mir wie immer auf Schritt und Tritt gefolgt.


Ich habe aber auch eine warme Decke und ein Kissen bereitgestellt, denn *hier* wurde ich inspiriert und musste mir auch so eine richtig dicke Decke stricken.


Mit 20er Stricknadeln und doppelter Wolle habe ich einfach nur rechte Maschen gestrickt, das ging ratzfatz.


Toll aussehen tut die Decke schon und kuschelig warm ist sie auch, aber zum Stricken ist es sehr anstrengend mit diesen dicken Nadeln die sich in der Hand wie Kochlöffel anfühlen, das gibt Muskeln sag ich Euch!


Macht es Euch gemütlich, kuschelt Euch ein, es ist wirklich schön hier draußen.

Deutsches Sprichwort

Herzliche Grüße
Eure Kerstin
♥♥♥ 

verlinkt mit Nova`s Projekt: Zitat im Bild
und Lotta`s Projekt: Bunt ist die Welt

Montag, 16. Januar 2017

Auf die Ratten....

...fertig los !!

von Kerstin


Erst waren es nur zwei verliebte Ratten die es sich hier bei uns gemütlich gemacht hatten, aber dann,...


...dann, kam der Nachwuchs und dann war hier richtig was los! Zuerst hingen sie alle faul auf der Couch ab...


...oder sie lümmelten auf anderen Sitzgelegenheiten herum...


...oder legten sich einfach zu Tari ins Körbchen mit hinein.


Tari war so beeindruckt von der Rasselbande,


dass er gleich regungslos liegen geblieben ist und jeden mit Pfotenschlag begrüßt hat.


Die Meute hat am Ende sogar den Esstisch belagert.


Da musste ich dann doch ein Machtwort sprechen und habe sie allesamt mit Leselektüre versorgt.


*Hier* findet ihr die Anleitung für diese lustigen Lesezeichen. Und weil ich heute auch bei Naddel`s neuem Projekt *klick*  mit dabei sein will, kommt hier mein rattenscharfes 2in1 Photo.


Mit lieben Grüßen
Eure Kerstin
♥♥♥

Dienstag, 10. Januar 2017

Himmel über fremdem Land

Gelesen von Helga

 

 Ein neues Jahr, ein neues Leseglück und ein Hallo Ihr Lieben♥


Himmel über fremdem Land ist der Auftakt einer spannenden, historischen Familien-Saga von der Top-Autorin Elisabeth Büchle, die hauptsächlich in Berlin spielt. Nebenhandlungsorte sind Rußland und die ehemalige Kolonie Deutsch-Südwestafrika. Wir schreiben das Jahr 1908. In den Niederlanden wächst die 13-jährige
Demy van Campen zusammen mit ihrem Vater und den Geschwistern behütet auf. Als die älteste Schwester Tilla den Industriellensohn Joseph Meindorff heiraten soll, muß Demy gegen ihren Willen als ihre Gesellschafterin mit nach Berlin. Da sie auf diese Rolle nicht vorbereitet wurde, tappt sie in so manches Fettnäpfchen. Im Hause Meindorff herrscht der Hausherr mit eiserner Hand, sowohl die Brüder Joseph, Hannes, Philippe und Albert, müßen sich unterordnen.
Demy fühlt sich unglücklich und alleine gelassen und beginnt heimlich durch Berlin zu streifen. (Demy wurde als 17-jährige eingeführt). Dabei lernt sie Lieselotte kennen und freundet sich mit ihr an. Als Tochter einer Arbeiterfamilie, wohnt sie im Scheunenviertel.
Doch auch in höheren Kreisen findet Demy Freunde.


 Die bunte Mischung gewährt dem Leser Einblick in die unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten und auch das politische Geschehen in Berlin wird einem auf diese Weise nahegebracht. Die Ignoranz des Adels und des Großbürgertums gegen die kleinen Leute, die Unterschiede in den Lebensweisen und der Beginn der Unruhen vor Ausbruch des ersten Weltkrieges, laßen uns in die damalige Zeit eintauchen. Hannes findet in Edith seine große Liebe, jedoch versucht der Patriarch, durch Ediths niedrigen Stand, die Beziehung zu verhindern. Im weiteren Handlungsstrang begleiten wir Philippe den Frauenschwarm, nach Deutsch-Südwestafrika. Sein Herz hängt an der Einheimischen Udako, die er zum Trotz aller Widrigkeiten heiraten will. Auf einem weiteren Schauplatz lernen wir in Rußland/Petrograd noch Anki van Campen, die ältere Schwester von Demy kennen. Sie lebt als Kindermädchen in einem Fürstenpalast. Durch die Vielzahl der handelnden Personen haben mir die Personenregister ( eines vorne für die fiktiven und hinten eines für die realen Personen) einen großen Dienst erwiesen. Bei Elisabeth Büchle kommt nie Langeweile auf, denn sie beendet ihre Kapitel stets mit einem Spannungsmoment um an den nächsten Schauplatz zu übergeben. Meist sind es derer Drei.


Die Seiten fliegen allzu schnell dahin und "Himmel über fremdem Land" bietet Lesegenuss pur und da ja noch nicht alle Fragen beantwortet sind ist die Gefahr, auch Band 2 und 3 lesen zu wollen, enorm hoch. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz bei Elisabeth Büchle. Man empfindet dieses Buch nicht als einen Liebesroman, sondern als sehr spannende Beschreibung einer im Umbruch befindlichen Gesellschaft. Das in zarten Farben gehaltene Cover mit dem Blick auf die Spree und die von oben herabhängenden Blumen als Farbtupfer, passen zur Geschichte. Mit Demy wird eine sehr sympathische Hauptfigur gezeichnet, die frei von jeglichem Standesdenken und berechnendem Vorgehen ist. Durch ihre Offenheit lernt Demy verschiedene Personen der unterschiedlichsten Kreise kennen. Dies nutzt die Autorin, um soziale und historische Themen aufzugreifen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist wie ein Gemälde nicht nur der Berlin Verhältnisse zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Ich erfreue mich zur Zeit am 3. Teil, den ich im Augenblick lese.


Kuschelige Lesegrüße von der Leseratte Helga
📚
verlinkt mit Nicole`s Projekt: Buch und mehr

Mittwoch, 4. Januar 2017

Eis- und Schnee


von Kerstin


Hallo Ihr Lieben, ich hoffe Ihr seid alle gesund und munter im neuen Jahr angekommen ?!


Nun hat es uns ja gleich am Montag Schnee beschert. Der Garten war so richtig eingepudert.


Alles wirkt dann immer so wunderbar still und unberührt.


Aber nicht nur draußen, auch drinnen haben wir beeindruckende Eis- und Schneeskulpturen bewundern können.


In der Eiswelt in Mainz *klick* kann man im alten Postlager, gleich neben dem Hauptbahnhof, eine der weltweit größten überdachten Eis- und Schneeskulpturen Ausstellung besuchen.


Neunzehn internationale Künstler, darunter mehrere Weltmeister haben aus 200 Tonnen Schnee und 200 Tonnen Eis Meisterwerke erschaffen.


In wochenlanger harter Arbeit, bei minus 8 Grad, entstanden die schönsten Kunstwerke.



Ein Koloss aus Eis, 6 m hoch und fast 8 Tonnen schwer und trotzdem vollendet bis ins winzigste Detail.


Die Künstler haben mit 500 Eisblöcken unterschiedlichster Größen gearbeitet immer begleitet vom Risiko eines folgenschweren Fehlers.


Die 19 Eis Carver, wie die Bildhauer sich nennen zeigen Bildszenen wie hier den Joker...




... das Lebkuchenhaus


und natürlich das Mainzelmännchen.


Licht und Schatten, Farben und Glitzer spiegeln sich in einer von Menschen geschaffenen Kunst.


Wir waren fasziniert von dieser wunderschönen Eiswelt.


Ich muss mich jetzt nur wieder ordentlich aufwärmen... mit Kuschelsocken auf dem Sofa!


Herzliche Grüße
Eure Kerstin
♥♥♥

verlinkt mit:Astrid`s zehn Fakten über den Winter