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Samstag, 14. März 2026

Ostereier, Osterhasen und glückliche Hühner

🐓Der März rückt langsam vor🐓


🐓Die Rösslein stampfen ungeduldig mit den Hufen, denn sie möchten gerne wieder ihre gewohnte Arbeit verrichten🐓


🐓Kaum ist das letzte Ahha und Helau verklungen, kräht uns der stolze Hahn sein kikiriki und seine Damen gackern uns ebenfalls lautstark ihre Mission erfüllt zu haben🐓


🐓Leckere Eier für die Familie und noch ein paar mehr für liebe Freunde und Nachbarn sind zu vergeben🐓


🐓Das Ehepaar, wir nennen sie liebevoll die Hühner Katrin und ihr Ehemann Mirko haben sich ganz ihrer Hühnerliebe verschrieben und können einige wunderschöne Exemplare ihr eigen nennen🐓


🐓Sie wissen viel um diese sozialen Tiere, die durchaus den Haustieren zugeordnet werden können🐓


🐓Sie picken im Gras, scharren und baden im Sand und gackern fröhlich in ihrer kleinen Gruppe im Hühner-Paradies-Garten am Haus🐓


🐓Von den chaotischen Legebetrieben wissen wir alle mehr als uns zuträglich ist. So sind wir der Hühner Katrin und Mirko dankbar, dass wir genüsslich unser Sonntags-Ei verspeisen können🐓


🐓Die Frage nach dem Osterhasen selbst bleibt weiterhin ungeklärt. Die Henne wäre der Hase als Produzentin von den Eiern, während der Hase mit der niedrigeren Position als Maler Klecksel vorlieb nehmen muss🐓


🐓Nein, er hat durchaus Talent und schon viele schöne Exemplare an den Sträuchern und Sträußen aufgehängt. Auch einen Osterbrunnen hat er uns schon hinterlassen🐓


🐓In der fränkischen Schweiz in Bieberbach bei Egloffstein gibt es den größten Osterbrunnen mit 11.108 bemalten Eiern🐓

Herzliche Grüße
Euere Helga
🐓🐓🐓

Samstag, 18. September 2021

Trau schau wem?

🐤Naja, unter dem Motto „Selbst ist die Frau“ steig ich in die Pedale und plaudere eine Winzigkeit hinaus in die Bloggerwelt. Viel ereignet sich nicht in Pandemiezeiten, also backen wir weiterhin kleinere Brötchen und kehren zurück ins Mittelalter. Nein, natürlich nicht ganz so weit, aber meine Kinderzeit ist mir noch gut in Erinnerung🐤
 

🐤Soweit ich zurückdenken kann, hatte ich mich schon immer für Hühner und deren Legarbeiten interessiert. Mama mußte selbst ein paar von den „Gaggernden“
anschaffen, damit hier auch Pfannkuchen gebacken und gegessen werden konnten. Da war das Helgele 6 Jahre alt und lernte gerade lesen. In Ermangelung von Zuhörern mußten dann die Put Put, wie ich sie rief, herhalten und ausgerüstet mit einem alten Stuhl saß ich im Hühnerauslauf mit meiner Erstkläßler Fibel und las halt den Hühnern mit Stolz vor, was ich da so zusammen buchstabieren konnte. Luise die weiße Leghorn hüpfte auf meinen Schoß, die anderen drei schoben die Nickhäute vor und hörten mir ganz fasziniert und entspannt zu. Ich glaube das tat mir und den Hühnern sehr gut
🐤
 

🐤Die Nester nach den Eiern durfte ich täglich absuchen, ich war die Eierbeauftragte unserer kleinen Familie. Dieser Titel begleitet mich bis zum heutigen Tag und in meinem 82jährigen  Dasein auf dieser Erden hier, wurde ich diesem auch gerecht. Denn, später dann als Deutschland wieder langsam auf die Beine kam, das Quelle Kaufhaus Kühlschränke auf Abzahlung anbot, hatten wir dann auch keine Hühner mehr. Wie Mama sie auflöste, blieb ihr Geheimnis, sie wollte uns Kindern darüber keine Auskunft erteilen. Gekocht und gegessen wurde hier nichts, wir waren damals schon viel mit Rohkost ernährt worden. Dann durfte ich Eier einkaufen🐤
 

🐤In einer nahen Gartenkolonie hielt eine gewisse Frau Grinkmuth Hühner. Ich war fortwährend am nerven, wann Mama Eier benötigte. Ich wollte unbedingt zu Frau Grinkmuth und Eier kaufen, aber das große Tor zu den Schrebergärten war stets abgeschlossen, denn es wurde ja noch viel gestohlen, auch Brennholz war knapp🐤
 

🐤Eine Klingel gab es nicht, also mußte das Helgele rufen.....Frau Grinkmuth...Frau Grinkmuth, in der Hoffnung sie hörte mich und ließ mich ein. Frau und Herr Grinkmuth waren ausgebombt und überglücklich in ihrem Gartenhäuschen wohnen zu können. Meist brachte sie die Eier zum Tor und dann war ich sowas von enttäuscht, denn einen kleinen Plausch mit den „Gaggernden“ hätte ich mir ganz dringend gewünscht. Später dann als die Skandale aufgedeckt wurden, jedes Lebensmittel, ob Butter oder Margarine, Gemüse, Obst und Fleisch blieben nicht verschont🐤
 

🐤Auch die Futtermittel bekamen ihr Fett weg, weshalb dann das Eier-Helgele wieder in den Dienst trat auf der Suche nach gesunden, frischen Eiern. Mama legte Wert darauf und meine Nachbarinnen später auch, als sie mitbekamen ich fahr zum Hühnerhof wollten alle Eier haben. Ich mußte bis Neustadt/Aisch fahren und dann noch Wachteleier, Hähnchenteile und Putenschnitzel für die Nachbarinnen mitbringen🐤
 

🐤Hinein durfte ich nicht, aber im Hof war ein Weiher da tummelten sich die Gnadenhoftiere, der Hof war sehr gut geführt und mit viel Liebe. Leider währet nix ewiglich, der Geflügelmeister wurde sehr krank, für seine Frau alleine viel zu viel Arbeit und die Kinder bevorzugten andere Wege zu gehen. Nun gibt es die Eier vom Bioladen, einzeln auch erhältlich und tagesfrisch, siehe mein zweier Eierle, damit es nicht Rühreier schon unterwegs in der Tasche gibt🐤
 
 
🐤Das Futter kommt vom eigenen Acker und das schmeckt man auch. Für meine Kerstin waren erst am Wochenende wieder Eier auf der Autobahn unterwegs, sie liebt sie ebenfalls und für uns gibts dafür einen Zitronenkuchen, den lieb nämlich ich🐤
 

🐤So, die Eierbeauftragte verabschiedet sich und hätte bestimmt die Eiermedaille in Gold verdient. Wer verleiht sie mir? 
 
 
Liebe Grüße von der Helga
 🐤🐤🐤
 
 und herzlichen Dank für die schöne Sommerpost von *Heike*, *Christine* und *Claudia*