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Samstag, 28. Februar 2026

Bunte Häkeltücher

Heute  grüße ich Euch etwas später,  aber dafür mit Kaffee zum *Samstagsplausch*.


Setzt Euch nieder und genießt die bunte Tücherflut. 


Pünktlich zum schönen Wetter sind sie allesamt fertig geworden. 


Nachdem mich Gabi mit diesem Post *hier* und *hier* richtig angesteckt hat. 


Seither träume ich vom Frühling, von weißen Blusen und bunten Tüchern.


Ein bisschen dauert es noch bis ich Euch ein Foto davon zeigen kann aber sicher ist dass der Frühling kommt und dann darf es doch auch mal ein bisschen bunter zugehen.

Wolle Cotonella Lana G.. selbst gekauft!

Frau Meier war auch schon sehr mutig und bei diesen herrlichen Temperaturen gestern im Garten unterwegs. 


So und nun muss ich schnell wieder zur Häkelnadel greifen und für meine Freundin noch so ein fröhliches buntes Tuch häkeln und den Glücksmoment genießen. 


Herzliche Grüße
Euere Kerstin mit Frau Meier

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verlinkt mit: *Samstagsplausch*, *Glücksmomente*, *Häkeln und stricken*, *froh und kreativ*, 

Freitag, 6. Februar 2026

Flower Power

Wenn der Wunsch nach dem Frühling immer größer wird dann kann auch ich nicht mehr widerstehen und  die Tulpen in dem wunderbaren rosa mussten einfach mit.


Ja so habe ich nun extra Flower Power auf dem Tisch stehen.


Aus alt mach neu war das Motto und mit ein bisschen Bastgarn wurde gewickelt und geknotet und den kleinen Flaschen dabei ein neues Aussehen verpasst.

 

Genug vom Bastgarn in dem zarten rosa war vorhanden und so habe ich auch flux noch ein Marmeladenglas umhäkelt. Ganz schnell und ganz einfach:


Eine Luftmaschenkette zum Ring schließen, je nach Größe des Glases:

1. Reihe : feste Maschen

2. Reihe: 1 halbes Stäbchen,  1 Luftmasche, 1 Masche überspringen und wieder 1 halbes Stäbchen usw. häkeln. In der 1. Reihe muss man vielleicht ein bisschen mogeln damit das Ganze auch aufgeht. 

3. Reihe: feste Maschen (ich häkle da immer 2 feste Maschen in den Zwischenraum der entstanden ist)

Die 2. und die 3. Reihe wiederholen solange bis das Glas vollständig bedeckt ist.


Meinen kleinen Tulpenstrauß reihe ich heute auch gerne bei *Astrid* mit ein und freue mich über den Frühlingsstrauß der vielleicht die Zeit bis es draußen Frühling wird ein wenig verkürzt.


Schon als Kind war  Helga ein großer Rosa-Fan und so war es eine Leichtigkeit nach dieser rosa Strumpfwolle zu greifen die so super super weich und flauschig ist, dass auch die empfindlichsten Füße Wohlgefallen haben. Zum *Rosa Projekt* für den Monat Februar sollen sie beitragen. Sie sind schon für eine liebe Bekannte reserviert.


Wachsende Freundschaft: Wer anderen eine Blume schenkt, blüht selber auf!


Liebe Grüße
Euere Kerstin und Helga
🌷🌷🌷

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Samstag, 3. Mai 2025

Heppenheim und der "Dom der Bergstraße"

💗Hallo und guten Morgen zum Samstagsplausch. Kleine Pause gefällig ?



Scherenschnitte des Künstlers Albert Völkl leuchten aus den Laternen der Altstadt 

💗Na dann kommt mit, ich zeig Euch heute die malerische Fachwerkstadt Heppenheim. 


💗Wir schlendern hinauf durch die kleinen kopfsteingepflasterten Gassen bis zur Kirche St. Peter. 


💗Hier wird sie auch  "Dom der Bergstraße" genannt wegen der beeindruckenden Größe dieser Pfarrkirche.



💗Die Heppenheimer Altstadt ist für viele die schönste Fachwerkstadt an der Hessischen Bergstraße. 


💗Bei schönem Wetter ist es herrlich in einem der Restaurants auf dem Marktplatz zu sitzen und dies besondere Atmosphäre zu genießen. 

Rathaus 

💗Versprochen, es kommt sofort Urlaubsfeeling auf. Der Marktplatz ist der Mittelpunkt der Altstadt.


💗Das imposante Rathaus und ein Ensemble hübscher und geschichtsträchtiger Fachwerkhäuser, darunter die ehemalige Apotheke Pirsch, in der eins Justus Liebig einen Teil seiner Lehrzeit verbrachte.

Apotheke Pirsch

💗Hoch oben über den Weinbergen thront die Starkenburg, das Wahrzeichen der Stadt. 


💗Schon die Römer pflanzten hier die ersten Weinstöcke und haben die Kunst des Weinbaus überliefert.


💗Mit diesem wunderbare Ausblick und meiner blühenden Clematis Montana wünsche ich Euch ein schönes Wochenende.


Liebe Grüße
Euere Kerstin
💗💗💗

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Samstag, 26. April 2025

Der Frühling am Magnolienhain

🌸Ende März waren wir in Aschaffenburg um die Magnolien dort blühen zu sehen🌸


🌸Leider war die Natur dort noch nicht so weit wie hier bei uns in Südhessen🌸


🌸Die Blüten waren gerade erst am Aufblühen, sodass ich Euch leider nicht die ganze Schönheit dieser Anlage zeigen kann, die Bilder allerdings  wollte ich Euch auch nicht vorenthalten, denn ich mag sie trotzdem🌸


🌸Der Magnolienhain befindet sich am südlichen Rand des Parkes Schöntal mitten in der Stadt nahe der historischen Altstadt. Bepflanzt ist das Karree mit 42 Tulpen-Magnolien🌸


🌸Im Park befindet sich auch ein Rest der Stadtmauer als auch ein Teich der Wasserschildkröten beheimatet🌸




🌸Wir wollten schon letztes Jahr diesen Hain besuchen aber da war das Wetter dann schlecht mit Regen und Kälte und dieses Jahr wollten wir es auf keinen Fall verpassen dort gewesen zu sein, nur diesmal waren wir zu früh🌸


🌸Einen Bummel durch Aschaffenburg haben wir natürlich auch gemacht und ein kleines Päuschen eingelegt🌸


🌸Zu guter Letzt hatten wir dann noch ein süßes Erlebnis, wir haben eine Eichhörnchenfamilie entdeckt🌸


🌸Es war so ein besonderer Anblick diese kleinen Tiere zu beobachten🌸


🌸Also,  genießt das Wochenende und lasst Euch nicht hängen 🌸


Herzliche Grüße
Euere Kerstin
🌸🌸🌸

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Samstag, 8. März 2025

Tabak anbauen, eine Schinderei für die Genusssucht

Vorneweg, Mama, Bruder und ich hatten nie etwas mit Tabak zu tun, damit hier kein falscher Eindruck entsteht. Als 1945 die Amerikanische Besetzung in Bayern verkündet wurde, hielten auch die Namen Lucky Strike, Pall Mall, Camel und Chesterfield Einzug. 


Mama als unsere Ernährerin musste umtriebig sein um uns ein Mittagessen auf den Teller zu zaubern. Die Amis halfen uns insofern dazu, dass sie aus der PX die bei den Deutschen hochwillkommenen Zigaretten mit den klingenden Namen herbeischaffen konnten. 


Ich war damals erst sechs/sieben Jahre alt und ich sollte möglichst auf beiden Ohren taub sein. Kinder fragte man gerne aus sie waren ehrlich und sagten was sie wussten. Mama wurde gar arg böse wenn sie Zeuge wurde, wie Kinder ausgefragt wurden und fuhr diesen Menschen über den Mund „Fragen sie nicht immer die Kinder aus“, denn zu uns kamen immer oft Amerikaner und brachten Zigaretten vorbei.


Stangen waren dies für 1000 RM die Stange und Mama konnte sie mit Gewinn weiter verkaufen. Nun war es unter Strafe verboten Handel zu betreiben auch Nylonstrümpfe und die großen Dosen Huhn mit Nudeln waren sehr beliebt.


Egal, jeder musste schauen wo er blieb um den Hunger zu stillen und die Familie satt bekommen. Zu dieser Zeit kam man auf die Idee Tabak selbst an zu bauen, wenn man ein oder zwei Beete im Garten erübrigen konnte.


So wurde ich damals Zeuge wie mit Hilfe einiger Nachbarn bei uns Tabakpflanzen gesetzt wurden. Wer das Wissen dazu hatte war mir nicht klar. Ich sah nur die wunderhübschen roten Blüten die mir unendlich leid taten als sie geköpft wurden. 


Sechs bis acht Achselreihen brachten uns eine Farbenpracht. Die späteren Tabakblätter die riesengroß werden sollten und die dann mit einer Nadel durch die Rippe und einem Faden in unserer sonnendurchfluteten Veranda baumelten wo sonst unsere Wäsche hing. 


Ich war übrigens geschäftig mit involviert die Blätter aufzufädeln, das gefiel mir und ich war stolz darauf mithelfen zu dürfen und betrachtete mich schon als sooo erwachsen. 


Als die Blätter braun waren und dürr getrocknet, wurden sie von den Nachbarn in Streifen geschnitten, in weißes Papier gewickelt und mit der Zunge befeuchtet und zu gedrückt damit der Tabak sich nicht mehr verselbständigen konnte. Und dann wurde genussvoll gepafft. Diesen Vorgang gab es aber nur das eine mal und meine kleinen Hände wurden dabei auch etwas schwarz. Mit dem fertigen Stängel konnte ich nichts anfangen, ein Bonbon wäre mir lieber gewesen.


Nun stellte Andrea Karminrot in ihrem Lesezimmer ein Buch vor mit dem Titel „Tabakpech“. Ein Weihnachtsgeschenk für die Lesende Mama dachte sich Kerstin.
Tabakpech im Pech im wahrsten Sinne, es war vergriffen. Durch den Kommentar wurde Andrea hellhörig und bereits nach zwei Tagen lag das Buch von ihr im Briefkasten. Es war ihr Rezensionsexemplar vom Verlag. 


Mittlerweile ist es aber wieder zu haben und *hier* gibt es auch noch den Text ihrer Rezension zu lesen für evtl. Interessierte. Ein ganz herzliches Dankeschön an Andrea für ihre Fürsorge. Längst Vergessenes hat sie wieder in mir wach geküsst, es ist ja so viele Jahre her.

Fotos aus dem Tabakmuseum Lorsch/Bergstraße

Also ich muss sagen mir hat das Buch sehr gefallen, indem ich nun weitere Informationen bekommen habe, welche Plage es für die Tabakanbauer ist, da meist Handarbeit. Eine Familiengeschichte aus den Jahren 1930-1995 im unteren Odertal zwischen Preußen und Pommern. Tabakpech ist der Saft der beim Ernten aus der Pflanze tritt, klebt schwarz an den Händen, hält die Familien fest auf ihren Höfen, auch wenn dabei mancher Traum zugrunde geht. Eva -Martina Weyer hat es geschrieben, sie wuchs in Schwedt an der Oder auf. Sie lebt mit Mann und Kater mitten im Nationalpark Unteres Odertal, dem Land zwischen den Flüssen Oder und Welse. Geboren ist sie in Anklam. Die schwere Feldarbeit, der Zusammenhalt in den Pflanzerfamilien, ihre Traditionen und Lebensfreude haben sie tief berührt. Sie ist 64 Jahre alt und auch Vorleserin für große und kleine Kinder. Es ist ihr erster Roman, sehr sympathisch geschrieben. Nun hat mich im wahrsten Sinne die Lust gepackt einer einzelnen Tabakpflanze die Chance einer rosanen Blütenrispe zu geben. Hallo! Heidi Du Trollspecht machst Du mit? Du experimentierst doch auch so gerne auf Deinem Balkon. Mal sehen ob eine Pflanze in einer Gärtnerei zu kaufen ist oder aber ein Samenkörnchen auch reicht. Auch wenn wir keine Raucher sind, was da so alles hinter in einer achtlos weggeworfenen Kippe im Rinnstein für Geheimnisse schlummern, dieses Geheimnis könnten wir doch lüften. 😀 Neugierig geworden?


Herzliche Grüße von Helga


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