Samstag, 13. Juni 2026

Die Reise geht weiter...


...mit der Fähre sind wir auf die Aran Islands übergesetzt. 


Wir haben uns für die größte der 3 Inseln (Inis Mor) Inishmore entschieden. Die bunten Häuser von Kilronan geben eine tolle Kulisse ab.


Man kann die Insel mit dem Fahrrad, der Pferdekutsche oder auch mit einem der kleinen Busse beschreiten. 



Wir haben uns für Martin samt seiner süßen Hündin entschieden der uns mit seinem schönen Safaribus über die Insel chauffiert hat und uns dabei viele interessante Informationen vermittelt hat. 


Zwischen grünen Wiesen jeder Menge Steinmauern und den wilden Wellen des Atlantiks liegt diese malerische Insel. 


Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten dort ist Dun Aonghasa eine prähistorische Hügelfestung hoch oben.


Einen Fahrstuhl zum Glück gibt es nicht, man muss die Treppe nehmen

Der Auf- und Abstieg bietet jede Menge spektakulärer Ausblicke (und war nicht ganz einfach)



Aber auch die Verteidigungsanlage selbst, direkt an den Steilklippen, ist ein beeindruckender Anblick.


Sie besteht aus drei massiven halbkreisförmigen Trockensteinmauern.  Wer Genaueres wissen möchte kann sich gerne *hier* informieren.



Gerade einmal 900 Einwohner leben auf der Insel und doch gibt es über 3.000 Meilen Trockensteinmauern. 


Die Mauern sind zum Teil deshalb entstanden dass die Bauern die freiliegenden Steine aus dem Weg geräumt haben um Platz zu machen für Ackerland auch als Windschutz und Weideabgrenzung dienten sie. Später, wurde das Land dann in immer kleiner werdende Stücke durch Vererbung geteilt.


Hauptsächlich Tagestouristen gibt es auf der Insel. Wir haben eine Nacht dort in einer kleinen "Tonne" direkt am Strand verbracht und die Aussicht, Ruhe und die ganze Umgebung ausgiebig genossen.  Viel zu schnell waren die Stunden vergangen....!


Aber von einem Erlebnis möchte ich Euch gerne noch erzählen. 


Im Herzen der Wicklow Mountains liegt einer der außergewöhnlichsten Gärten. 


Er wurde vom National Geographic als drittbester Garten der Welt ausgezeichnet. 


Schon gleich von der obersten Steinterrasse aus eröffnet sich einem ein Blick von  epischen Ausmaßen wie in einem Gemälde. Mit einem Blick über die Great Sugar Loaf Mountains. Es geht stufenweise zum Triton Lake hinab der von zwei beeindruckenden geflügelten Pferden eingerahmt wird.


 Es sind mehrere Gärten in diesem 47 Hektar großen Landstrich vereint und so kommt man, wenn man den Rundweg folgt,  in einen märchenhaft angelegten Japanischen Garten.  



Es blühten gerade die Azaleen ganz wunderbar und so haben wir uns gerne auf einer Bank niedergelassen um all die Eindrücke aufzunehmen. 


Eine Vielzahl teils uralter exotischer Bäume wurden hier gepflanzt 




und an einem Hang ist ein legendärer Tierfriedhof.  


Hier haben die vormaligen Damen und Herren des Powerscourt House ihre Haustiere beigesetzt und zum Gedenken Grabsteine errichtet.  Vorwiegend waren es Hunde aber auch einige Pferde und Ponys waren dabei.


Der Pepperpot Tower (Pfeffermühlenturm) wurde 1911 erbaut


und sieht wirklich wie ein vergrößerter Pfefferstreuer aus. 



Man hat von oben einen fantastischen Blick auf den italienischen Garten und die umliegende Landschaft die sich so gar nicht in Bilder fassen läßt! 



Wir fanden diese Gartenlandschaften beeindruckend 


sowie den gesamten Urlaub. An diese Urlaubstage werden wir uns immer gerne zurück erinnern.



Herzliche Grüße
Euere (Königin)Kerstin 

Samstag, 6. Juni 2026

Willkommen in Irland

Kommt Ihr mit ? Dann geht es gleich los.... 


Ich habe heute viel zu erzählen, denn wir haben hautnah erlebt was Irland ausmacht. Sein einzigartiges Flair, die wunderbare wilde Landschaft, so wie die Iren selbst, die wir als überaus gastfreundlich, liebenswert und redseelig erlebt haben. 

Stromkästen aus Dublin

Gestartet sind wir von Dublin aus mit einem Mietwagen und unserem eigenen persönlichen irischen Reiseführer und Autofahrer. Unser Freund John ist nämlich Ire und hat sich sehr gefreut uns sein Geburtsland näher zu bringen.


Wir sind durch die Graftonstreet geschlendert, haben den zahlreichen Fiddlespielern zugehört, konnten im Powerscourt Townhouse Center Scones mit Sahne und Marmelade naschen und dem bunten Treiben zusehen. Natürlich waren wir auch in der berühmten roten Temple Bar und an der Ha`penny Bridge.



Auf unserem Weg nach Westen haben wir dann einen Zwischenstopp in Ballinsloe eingelegt um dort bei einem Line Dance Wochenende mit dabei sein zu können. 


Marion und John unsere Freunde sind ebenfalls wie ich begeisterte Line Dancer. Wir hatten eine Menge Spaß und den krönenden Abschluss gab es dann am Samstagabend mit einer Motto Party "Rock`n`Roll.


Unser "Deutscher Tisch" mit 8 Personen hat schon was her gemacht, weil wir alle das gleiche Outfit an hatten, also die Tänzer. 


Der Nichttänzer, mein Mann war etwas unauffälliger gekleidet aber dennoch im Farbschema :-)) Die Iren können feiern bis zum Morgengrauen und das Wörtchen "isch" habe ich so auch noch gelernt. Es heißt z.B. wir treffen uns dann um "9.00 p.m. isch", also das kann Punkt neun sein aber auch erst 9.30 oder noch später. 


Natürlich haben wir auf unserem Weg von Ost nach West auch die Stadt Galway besucht. 


Ein lebendiges Städtchen mit vielen Pubs, Straßenmusik und kleinen Gassen mit bunten Häusern und einigen bemalten Stromkästen für *Kirsten* (endlich kann ich auch mal was dazu beitragen) 


Eine lebhafte Atmosphäre hat dieses Städtchen, der besondere Charme macht den Reiz dieser Hafenstadt aus. 


Galway ist natürlich ein Hotspot für traditionelle irische Musik und Tanz.


Mitten in Irland direkt am Shannon River gelegen wurde bereits im 6. Jahrhundert eines der bedeutendsten christlichen Klöster Irlands erbaut: Clonmacnoise.  


Das Kloster war mehr als 1000 Jahre in Betrieb und in der Blütezeit lebten hier mehr als 2.500 Menschen. 


Es gibt Überreste einer großen Kathedrale. Schön und voller Ruhe ist der Friedhof der Klosteranlage.


Im Nordwesten des County Galway liegt das romantische Herzstück des Westens.

Gestartet sind wir von Salthill und diesem wunderbaren Blick vom Hotel aus

Es ist ein strenger Landstrich, aus moorigen Feldern, buckligen Bergen und schroffen Küsten.  


Die Gegend heißt Connemara und hat uns begeistert.


Killeray Habour


Kylemore Abby

Kleine Dörfer wie Roundstone, Clifden, die Sky Road als auch Killary Harbour sind sehenswert. 

Roundstone

Bereits Oscar Wilde hat diese Landschaft geliebt. 


Sogar am Meeresgrund sind wir mit dem Auto gefahren.


Es ist eine besondere Straße die nur bei Ebbe auf die Insel Omy Island führt. 

Dog`s Bay

Wunderschön und sehr beeindruckt hat uns die Dog`s Bay. Wir waren an einer kleinen Bucht mit schönem weißem Sandstrand . Bevor man ihn jedoch betreten kann muss man über eine blühende Wiese laufen. Das hat uns imponiert. Wo gibt es denn so einen Ort an dem auf der rechten Seite eine blühende Wiese mit Rindern ist und auf der linken Seite das Meer mit einem Sandstrand fast wie in der Karibik . Von den Wassertemperaturen einmal abgesehen die dort 12,8 Grad waren und die Menschen  trotzdem ohne Scheu für längere Zeit im Wasser waren.


Ich könnte Euch ohne Unterlass weiter von unserer Reise erzählen....In einem gesonderten Post nehme ich Euch dann noch einmal mit nach Irland nämlich auf die Aran Island nach Inishmore und in die Wicklow Mountains dort haben wir den 3. schönsten Garten der Welt besucht.


Ohne unsere Freunde John und Marion hätten wir diese Orte und auch die interessanten Begegnungen sicher nicht gehabt, deshalb geht ein besonderer Dank an die Beiden für diese Glücksmomente.


Herzliche Grüße
Euere Kerstin


* dieser Beitrag kann indirekt Werbung ohne Auftrag enthalten (Markennennung, Ortsnennung oder Verlinkung)