Sonntag, 28. Februar 2016

Ein Überraschungswochenende

von Kerstin


Hallihallo sage ich zum heutigen Sonntag. Habt Ihr es bemerkt ? Ich habe mich leise und still ein paar Tage verabschiedet, denn eine große Feierlichkeit stand an. Mein Bruder hatte einen runden Geburtstag und dies wurde richtig groß gefeiert. Alle Gäste hatten die Aufgabe zu schweigen, damit der Jubilar auch wirklich nichts erfährt von dieser, seiner großen Überraschungsfeier, die meine Schwägerin organisiert hat.


Begonnen hat alles letzten Freitag in Sachrang im Chiemgau. Sandra hat alle Freunde und uns zu diesem Wochenende eingeladen. Wir trafen uns zum Sektempfang still und leise dort vor der Haustüre. Meine Nichte hatte eine Sektbar vorbereitet und mit Fackeln bestückt.


Die Überraschung ist geglückt und mein Bruder war wirklich sprachlos, als er uns alle dort vor der Haustür gesehen hat.


Mit viel guter Laune ging es anschließend zum Abendessen. In der alten Post in Sachrang, wartete das Nebenzimmer auf uns.


Und so haben wir bei leckerem Essen und guter Stimmung lange zusammengessen.


Bis weit in die Nacht hinein wurde gequatscht und gelacht.


Am Samstag hatten wir dann herrlichen Sonnenschein und so wurden die Wanderstiefel geschnürt


und hinauf ging es, auf die "Wildbichlalm"


Direkt vor der Haustüre beginnt dieser Wanderweg.

dort vor dem Baum, auf deutscher Seite kommt das Bankerl dann hin

Nur durchs Törchen muss man gehen und schon ist man in Österreich.


Unterwegs kam keine Langeweile auf, denn der Ausblick auf die Berge dort ist einfach herrlich.


Oben angekommen, 


erwartete uns eine urige Hütte


und selbst "Otto", so heißt dieser süße Pudel hier nämlich, freute sich auf eine kleine Stärkung.


 Topfenstrudel und Apfelstrudel wurde uns empfohlen und so haben wir diese Leckerei natürlich auch sehr genossen.


Der Abstieg ging dann fast ganz wie von selbst, trotz widriger Bedingungen, denn zwischenzeitlich war es sehr windig geworden und starker Schneefall setzte ein, sodaß bis zum Abend hin alles tief eingeschneit war.


Gefeiert wurde später dann beim "Müllner Peter". Mit dem passenden Outfit fügten wir uns alle ganz wunderbar in die Gaststube ein.


Dieses Fenster hier stammt noch aus dem alten "Müllner Hof" und ist wirklich uralt und richtig schön shabby... die hübschen Damen dahinter natürlich nicht :-)


Dem Jubilar haben wir dann natürlich kräftig zugeprostet


und bei zünftiger Musik und gutem Essen den Abend so richtig genossen.


Meine Schwägerin hat sich ein ganz besonderes Geschenk für meinen Bruder ausgedacht. Er hat nun bald seine eigene Bank auf dem "Bankerlweg" *klick*. Diese Bank darf er  nach seinen eigenen Wünschen und Vorstellungen selbst entwerfen und vom Schreiner anfertigen lassen.


Und weil seine Freunde auch alle sehr kreativ sind, wurde gleich noch ein eigener Song zur Bank mit dazugeliefert. Ralf und seine Freunde dichteten und sangen das Lied :" Mit Dir chill`n auf Deiner Bank".



Bis in die Morgenstund´wurde gefeiert, gelacht, gesungen und getanzt...


und so ging dieses Wochenende eigentlich viel zu schnell vorbei....


Es war eine sehr gelungene Überraschung für meinen Bruder und mein Dank geht hier noch einmal an meine Schwägerin Sandra die dies alles so wunderbar organisiert hat und an alle Freunde meines Bruders die bis dahin so schweigsam waren und so toll mitgefeiert haben und die ich hier auch zeigen darf


Nun hat uns der Alltag allerdings wieder und so sage ich Danke für Euren Besuch hier auf unserem Blog und wünsche Euch mit meinem Februarteichblick einen angenehmen Sonntag. Christa sammelt *hier* wie immer alle Fotos.


Herzliche Grüße
Eure Kerstin
♥♥♥

Sonntag, 21. Februar 2016

Von Windeltaschen und Ladekabeln

von Stephie


Huhu, Ihr Lieben,

vielleicht kann sich hier ja noch Jemand an mich erinnern, ich bin die andere Bienenelfe und melde mich mal wieder mit einem Gemeinschaftsprojekt. Zwei Vormittage haben wir Beide mit Frühstücken  und  an der Nähmaschine verbracht. Zugeschnitten wurde diesmal die Windeltasche Leni von Cajalinka, die ich hier schon mal genäht habe. 


Angeschnitten wurde endlich unser Eulchenstoff, der schon lange Zeit in meinem Stoffschrank gelegen  hat. 


Die passenden Kam Snaps hab ich noch schnell im Lieblingslädchen gekauft und gleich angebracht.


Sodele, fertig. Bei meiner Eule fehlt leider das halbe Gesicht ...


... auf der Rückseite sieht es aber besser aus ☺. 


Kerstin hat das irgendwie besser hinbekommen. So sehen die beiden Täschchen jetzt fertig aus.


Kerstins Tasche von innen mit Eulen und Grau ...


... und Meine mit Sternchen und Karos. 


Jetzt passen in jede Windeltasche 6 Ladekabel und in den großen Fächern kann man sogar einen E-Book Reader oder Ähnliches verstauen. 


Ich wünsche Euch einen schönen, gemütlich Sonntagabend. 

Liebe Grüße von


Stephie

Donnerstag, 11. Februar 2016

Geliebt bespielt gesammelt...

von Helga


Danke sage ich, für Euere immer so netten und lieben Kommentare zu meinen Bücherposts. Ich gebe mir auch immer reichlich Mühe die Inhalte möglichst herzlich und gefühlvoll rüberzubringen, damit Leselust entstehen kann. Leider kann ich nicht alle Geschmäcker bedienen, aber wer gerne Bücherbeschreibungen mag, kann daraus auch etwas entnehmen, ohne das Buch selbst lesen zu müßen. So geht es mir nämlich auch. Heute habe ich allerdings kein Buch, sondern:

einen Museumsbesuch


für Euch mitgebracht. Nicole *klick* hat ihr "Buch des Monats" entsprechend erweitert.
In unserer Nachbarstadt Zirndorf wurde ehemals viel Spielzeug gefertigt, vornehmlich auch Blechspielzeug. Viele namhafte Hersteller brachten damals Kinderaugen zum Leuchten und Strahlen. Unter dem Motto:

Wer im Umkreis hier wohnt und die Ausstellung besuchen möchte, sie wurde bis 28.2. verlängert.
"Das hatte ich auch !" zeigt das Museum *klick*  bis 28.2.2016 eine Ausstellung. Spielzeugschenkungen aus dem Museumsdepot des liebenswerten Städtchens Zirndorf. Es fristet kein Dasein im Schatten seiner beiden Nachbarstädte Nürnberg und Fürth ( Erlangen ist auch ganz nah). Nein im Gegenteil: Ruhig und beschaulich im Biberttal gelegen, mit einem Marktplatz im Zentrum, wo Autos nur angemessene 10 Std.KM fahren dürfen. Etwas höher gelegen befindet sich das Rathaus (unsere Schwiegertochter hat dort den 2. Bürgermeisterstuhl belegt), Zirndorf hat ein großes Umland zu betreuen. 


 Gasthäuser im Fachwerkstil mit lauschigen Biergärten, Cafés und Eisdielen, für jeden ist etwas dabei. Man kann durch die kleine Innenstadt flanieren oder auf dem Biberttalradweg, der auf dem Bahndamm der aufgelassenen Bahnstrecke bis Unternbibert führt radeln, bis die Wadenmuskeln brennen. X-mal schon befahren, so schööööön.


Auch der große Play-Mobil Fun-Park der Familie Brandstätter ist in Zirndorf beheimatet. Schon 1908 übernahm Sohn Georg das von seinem Vater Andreas gegründete Unternehmen und gab ihm den Namen  GEOBRA.

            
Die Geschichte der mittelfränkischen Kleinstadt Zirndorf stand im Zeichen eines besonders liebenswerten Wirtschaftszweigs: der Blechspielzeug-Industrie.


Viele Alteingesessene erinnern sich noch an die im Volksmund "Blechbatscher" genannten Spielwarenproduzenten. Ihre Werkstätten und Fabriken waren in der ganzen Innenstadt zu finden und sicherten das Einkommen vieler Familien.


Wir allerdings, Helga und Helmut, waren in der Spitalstraße im Museum und haben uns die Ausstellung "Das hatte ich auch" angesehen und Euch ein paar Bilder mitgebracht.


Eine Kindheit ohne Teddy? Unvorstellbar!


 Dies war jedoch nicht immer so. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts spielten Kinder überwiegend mit Puppen, Holz- oder Blechspielwaren. Als 1903 plötzlich ein kleiner brauner Kerl aus Plüsch auftauchte, eroberte er im Nu die Kinderherzen.


Bis zum heutigen Tag, übt der Teddybär eine faszinierende Wirkung auf Menschen jeden Alters aus. Obwohl es vor über 100 Jahren weder Fernseh- noch Internetwerbung gab, wurde er so bekannt, dass er weltweit zum größten Klassiker in der Geschichte des Spielzeugs wurde.


Für die heutigen Kinder und Eltern scheint ein Kinderzimmer ohne Bits und Byts unvorstellbar. Gameboy, Joystick, PC und TV sind aus ihm kaum mehr wegzudenken. Jede technische Neuheit ist willkommen, um die Kinder zu unterhalten, und sei sie noch so kurzlebig.


Dagegen war das Leben der in der Kriegs- und Nachkriegszeit aufgewachsenen Groß- und Urgroßeltern eher durch Entbehrungen geprägt worden. Oft blieb eine Eisenbahn, ein Roller oder ein Puppenwagen ein unerfüllter Kinderwunsch.


Da kommerziell hergestelltes Spielzeug schon immer für viele Familien unerschwinglich war, wurde so mancher Kaufladen selbst gezimmert und die Puppe zu Weihnachten mit einem neuen, selbstgenähten Gewand wieder eingekleidet. Auch hierin erweist sich Spielzeug als anschauliches Spiegelbild seiner Zeit.


Das Städtische Museum zeigt ein buntes Potpourri an besonderen Schätzen aus seinen eigenen Beständen. In Anlehnung an die Geschichte der Zirndorfer Blechspielzeugindustrie, schenkten viele Bürger dem Museum die unterschiedlichsten Spielwaren aus ihren eigenen Kindertagen. Kommt mit, wir machen einen kleinen Rundgang:












Wir hoffen, der Rundgang durch das Museum hat Euch gefallen und ihr konntet Euch dem Charme dieses alten Spielzeugs in unserer schnelllebigen Zeit nicht entziehen oder, Ihr habt sogar manches "Eigene" wiederentdeckt.


Und weil es mir soviel Spaß gemacht hat, diesen Post hier für Euch zu erstellen und ich eben die Original Helga bin, verlose ich für Euch heute wieder etwas Mitgebrachtes aus dem Museum, also lasst es mich wissen, wohin der kleine "Blechbatscher-Pandabär" reisen darf. Natürlich leider nur eine Nachproduktion (...und woher wohl...aus China). Leider ist diese Zeit längstens vorbei, wo noch die Blechbatscher in Zirndorf herrschten.


Da werden auch bei uns Erwachsenen Erinnerungen an die eigene Kindheit wieder wach, wenn uns der ein- oder andere abgeliebte Plüschtierkamerad treu entgegenblickt.

 
Für uns Spielzeugliebhaber ist es ein Genuss gewesen, den vererbten oder gesammelten Kinderträumen vergangener Tage begegnet zu sein.
"Das habe ich auch" :

Mein Wauzi: geboren 1950

 Mein Privatmuseum:

Mit diesem Foto von 1940 und einem ganz lieben Gruß verabschiede ich mich als


Euere Helga
Der Beitrag darf natürlich auch zu Heidi`s Guckloch reisen
 *klick*