Sonntag, 16. Dezember 2012

Es weihnachtet bald

von  der Bärenoma und der Kerstin


Die Bärenoma eröffnet heute mal den Post von Kerstin mit einem herzlichen Dankeschön für die lieben unbekannten Wünsche zu unserem 50. Hochzeitstag. Dazu haben wir uns ganz arg gefreut. Dass ich als allseits bekannte Bärenoma nun schon im Internet vertreten bin, freut mich sehr.  Aber alle diese lieben Gesellen wurden mir gebracht und wenn dann wieder einer an der Gartentüre stand und um Einlass bat konnten wir diesen traurigen Augen doch nicht widerstehen. So ist nun dieses Asylantenlager entstanden, abgesehen von einigen wenigen die mir selbst zugelaufen sind. Die Frage vom lieben Krönchen ob denn alle Honigbrote reichen würden beantworte ich doch gerne: Die Rentenerhöhung  haben wir selbstverständlich in die Ernährung dieser Rasselbande investiert, sodass keiner Hunger leiden muss. Der Markus von teacup-in-the-garden beschwert sich über den Winterschlaf von Bären. Lieber Markus unsere Bären halten einen Sommerschlaf zu Gunsten von Grill und coffee in the garden und kommen erst wieder jetzt im Advent mit einem lauten Juhujuhu zum Vorschein. Für Essen und Schlaf ist gesorgt, nur der Wohnraum wird langsam knapp, wenn sich das Heim weiter füllen würde müssten wir ernsthaft darüber nachdenken, ob ein Einlass nur noch über einen Aufnahmeantrag möglich wäre. Durch Ableben werden auch keine Plätze frei, unser Lagerältester ist von 1958 und freut sich bester Gesundheit.
Allen lieben Bloggerinnen und Bloggern nochmals ein herzliches Dankeschön für soviel Anteilnahme. Liebste Grüße aus der, na was wohl? Spielzeug-Christkindlesmarkt-Lebkuchen-Bratwurst und Albrecht Dürer Stadt N ü r n b e r g .


Ihr Lieben, es geht mit schnellen Schritten auf


zu und so habe ich heute eine kleine Geschichte aus meiner Heimatstadt für Euch.  Kennt Ihr den Nürnberger Rauschgoldengel ?


Der Nürnberger Rauschgoldengel ist zum Ende des Jahres 1700 entstanden. Damals lebte in Nürnberg ein Handwerksmeister namens Hauser. Dem war sein einziges Kind, eine kleine Tochter, nach einer schweren Krankheit gestorben. Ohnehin schon Witwer, lebte der Mann fortan allein in seinem Haus, und der Schmerz über den Tod seines Kindes überwältigte ihn so, daß er nicht mehr in seine Werkstatt ging, seine Freunde nicht mehr aufsuchte und erst recht jeden Zunftabend mied.
Stundenlang saß er neben dem Bett, in dem das Kind gestorben war und aus dem sie es fortgetragen hatten.Er starrte auf die Kissen, strich darüber und konnte sich nicht in den göttlichen Ratschluß finden. Er entließ seinen Gesellen, denn wozu sagte er sich, soll es noch einen Sinn haben, an Schraubstock und Hobelbank zu stehen. Am Tage, wenn die Fensterläden offen standen, schmerzte ihn das Sonnenlicht, sobald aber die Dunkelheit kam, fürchtete er sich vor der Nacht, in der ihn die Traurigkeit immer von neuem überwältigte.
Darüber verging die Zeit. Eines Nachts als er schließlich nach langem Grübeln in einen leichten Schlaf gefunden hatte, ging plötzlich die Tür auf, und von einem hellen Schimmer umgeben, sah er eine Gestalt hereinkommen, ganz in ein goldenes Gewand gehüllt. Als der Mann genauer hinsah, bemerkte er daß es das Nürnberger Gewand war. Außerdem sah er daß das Wesen weder Arme noch Hände, dafür aber zwei mächtige goldene Flügel hatte. Ein Engel! Jetzt kam dieser Engel auf ihn zu, blieb an seinem Bett stehen, setzte sich dann und neigte den Kopf zu ihm herunter. Da erkannte der Mann, daß er seine verstorbene Tochter vor sich hatte.Sie lächelte und erzählte ihm, wie gut es ihr ginge und sie bat ihn, nie mehr um sie zu weinen.
Der einsame Mann versprach es, aber davon erwachte er, fuhr im Bett hoch und war allein, wie immer. Als der Morgen graute, ging er in seine Werkstatt und suchte ein Klötzchen Lindenholz.  Plötzlich sah er wieder eine Aufgabe vor sich: Er wollte versuchen, das Gesicht seines verstorbenen Kindes aus dem Lindenholz zu schneiden. Er wollte es so schnitzen, wie er es in der Nacht als Engel gesehen hatte.
Die nächsten Tage schnitze er und je deutlicher ihn aus dem Holz das Gesicht seines Kindes ansah, desto zufriedener wurde er. Doch mit dem Gesicht alleine war es nicht getan. Er beschaffte sich Rauschgold für die mächtigen Flügel, außerdem hatte der Engel einen plissierten goldenen Rock getragen, den er aus einem dünn ausgewalzten Messingblech fertigte.
In den nächsten Tagen war er so in seine Arbeit vertieft, daß er nicht hörte wie an seine Tür geklopft wurde. Es waren seine Freunde, denen es keine Ruhe mehr ließ, nachdem sie ihn tagelang nicht mehr gesehen hatten. Sie versuchten durch die Ritzen der Fensterläden zu sehen. Nur das glänzen und blitzen des Goldes war zu sehen. Dann riefen und klopften sie lauter und da hörte er sie und ließ sie eintreten.
Die Schönheit des Engels machte sie sprachlos. Er erzählte ihnen von seinem Traum, aber ihnen genügte es, daß er wieder ins Leben zurückgefunden hatte.
Um immer mit seinem verstorbenen Kind verbunden zu sein, fing der Mann an mehrere Rauschgoldengel herzustellen.  
In Nürnberg werden bis heute Rauschgoldengel hergestellt und auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt verkauft.

 
Mein kleiner Rauschgoldengel hat seinen Platz in der Weihnachtszeit auf dem Kachelofen. Ich wünsche Euch einen gemütlichen 3. Advent, passt auf Euch auf wo immer ihr seid.

Herzliche Grüße

Eure Kerstin

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Von Plätzchen und Engeln

von Stephie



In der letzten Woche haben wir nochmal Plätzchen gebacken. Jenny bestand in diesem Jahr auf Macarons. Die sind leider nicht so wirklich toll geworden. Die ersten haben wir einfach mit Lemoncurd gefüllt, beim 2. Mal haben wir das Lemoncurd mit Creme fraiche verrührt. 


Von Yvonne hab ich vor einiger Zeit ein paar Ausstecher aus dem Euroladen bekommen, die kamen jetzt endlich zum Einsatz. Liebe Wonnie, ich danke Dir nochmal, jetzt können wir endlich auch mal Tassenkekse backen.


Natürlich wurden auch die anderen Ausstecher benutzt, die Schweinchen liebe ich ganz besonders.


Der Weihnachtskaktus an meinem Küchenfenster ist in diesem Jahr pünktlich und hat schon ganz viele Knospen. Er wird aber auch gut von dem Engel bewacht.



Mein Margeritenengel von Wendt & Kühn aus dem letzten Post hat endlich ein bisschen Gesellschaft bekommen. Den mit Teddy hab ich mir selbst gegönnt und den mit dem Kleidchen hab ich von meiner Mutter bekommen. Sie wurden im Erzgebirge ganz liebevoll von Hand gearbeitet und bemalt.



Ich wünsche Euch eine schöne restliche Woche.

Stephie

Samstag, 8. Dezember 2012

Therapie

von Stephie


Jedes Jahr nehme ich mir vor, früher mit den Weihnachtsvorbereitungen anzufangen. Auch in diesem Jahr hab ich das mal wieder nicht geschafft. Zum Kommentieren bin ich in dieser Woche auch kaum gekommen, ich hoffe in den nächsten Tagen kann ich wieder öfter bei Euch vorbeikommen. Geschlafen hab ich auch nicht so gut, das lag zum größten Teil an ihm:


Unser Lucius ist nachts auf der Suche nach einem Schlafplatz, am liebsten mag er mein Kopfkissen. Dann wird gequetscht und die Krallen ausgefahren, bis er das Kissen für sich allein hat. Das war dann auch einer der Gründe, warum ich eine Therapie brauchte, oder besser eine Teerapie. 



Ich hab gestern wieder ein paar Tassenteppiche gestickt, diesmal ohne Wachstuch. Da gab es dann noch den Kaffeeklatsch...



... und die Schokoschnute.



Die Teerapie wurde auch gleich mit meinem guten Teetässchen von meinem Töchterlein entführt. Sie hat mir übrigens alle Bilder fotografiert.



Da die Sticki schon mal warmgelaufen war hab ich dann noch eine Lacéschneeflocke gestickt. Die Datei ist ein Freebie  und wird auf Soluvlies gestickt, das sich in Wasser auflöst.



In der letzten Woche hab ich schon 2 Mal Husarenkrapfen gebacken, die ersten waren schon am Dienstag alle weggefuttert, die sind aber auch lecker. Die Vanillekipferl sind von meiner Mutter, die kann ich einfach nicht.




Ich wünsche Euch einen schönen 2. Advent. Wir machens uns hier gemütlich und backen morgen früh nochmal ein paar Butterplätzchen.



Liebe Grüße

Stephie

Montag, 3. Dezember 2012

Von Flügeln und Engeln

von Kerstin


Ihr Lieben, zuerst einmal möchte ich ganz herzlich Danke sagen für die lieben Kommentare zu meiner Häkeljacke. Meine beiden Männer sind einfach liebenswerte Witzbolde...♥

Schön ist es auf all Euren Blogs die vorweihnachtlichen Eindrücke zu sehen. So kam es, dass ich bei Nicole diese beiden wunderbaren Engelsflügel sah. Sie suchten ein neues Zuhause, denn übermalt werden wollten sie einfach nicht.


So hängen sie nun über dem Kachelofen und passen ganz wunderbar an den Ast. Richtig katzenfreundlich sind sie obendrein und so habe ich nun ein Paar Flügel ganz für mich alleine. Neben den Winterkindern fühlen sie sich nun sehr wohl. Den Unterschlupf hat mein Vater für mich gebaut.


Weil zu Engelsflügeln natürlich auch Engel gehören, habe ich mich getraut, und so ist eine kleine Engelfamilie entstanden.


Gemacht habe ich ihre Flügel aus dickerem Filz und einer Styroporkugel als Kopf. Zwei sind schon davon geflogen und schmücken nun den winterlichen Garten meiner Eltern.


Sie haben sich sehr gefreut. Nachdem sie am Freitag goldene Hochzeit hatten kamen auch noch zwei verliebte Bären mit.


Gesehen habe ich Mr. und Mrs. Teddybear bei der kleinen blauen Welt und für diesen Anlass gebastelt. Gemütlich haben wir es uns gestern gemacht, das erste Kerzlein angezündet.


Hattet Ihr es auch schön ? So eine perfekte Adventstafel allerdings, mit so vielen Gästen wie bei meinen Eltern hatten wir leider nicht. Darum wird sie allseits die "Bärenoma" genannt.♥


Ich wünsche Euch eine schöne winterliche Woche ob mit oder ohne Gäste. Herzliche Grüße

Kerstin


Donnerstag, 29. November 2012

Mehr Weihnachtsdeko

von Stephie


Nachdem wir im Sommer unser Wohnzimmer renoviert haben und dabei die Schränke umgestellt wurden, hab ich viel mehr Platz für Weihnachtsdeko. Deshalb wurde hier in den letzten Tagen noch ein bisschen rausgekramt und ein paar Dinge eingekauft, wie zum Beispiel der weiße Kerzenteller und ein paar Kugeln. Bei meinem Besuch im Baumarkt konnte ich nicht widerstehen, er passt viel besser auf unseren schwarzen Schrank.


Diese 3 Engel hab ich vor einigen Jahren ausgesägt und angemalt, sie gefallen mir immer noch ganz gut.


Noch ein süßer Engel.


Nachdem mein Mann meinen letzten Post gelesen hat, hat er über meine Fotos geschimpft. Bei diesen Lichtverhältnissen kann man ja auch keine schönen Bilder knipsen. Deshalb nochmal mein Ast, von meinem Mann bei schönstem Sonnenschein fotografiert. 


Da er gerade so schön dabei war, hat er noch einen Engel rangezoomt. Ich hab ihr vorletztes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt in Köln gekauft.


Bei mir rattert zur Zeit wieder die Stickmaschine mit der Minni-Muggler- Datei von Frau Buntig. Das ist mein erster Versuch, mit Wachstuch hat meine Sticki so ihre Probleme, deshalb muss ich  nochmal ran und noch ein paar Tassenteppiche sticken.


Der Weihnachtsheader ist auch endlich in Vorbereitung, ich muss nur noch ein paar Fotos knipsen,  mein Töchterlein musste die ganze Woche lernen und kann sich vielleicht am Wochenende mal um den Blog kümmern. Leider kann ich seit einiger Zeit in den Vorlagen nichts mehr ändern, vielleicht hat ja jemand einen Tipp für mich, damit wir nicht im HTML rumpfuschen müssen.
Morgen werden die ersten Plätzchen gebacken und heute Abend mach ich es mir mit meinem Kindle und dem neuen Buch von Sissi gemütlich. Am Sonntag gehts mal wieder in den Hessenpark zum Adventsmarkt.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Stephie

Samstag, 24. November 2012

Erschwerte Bedingungen und herzliche Überraschungen

von Kerstin

 

Ihr Lieben, mein Doppelprojekt wurde unter echt erschwerten Bedingungen fertiggestellt. Erst boykottierte der Wolldieb mein Projekt und dann waren da die dauernden Kommentare meiner Männer. Ich wollte so gerne diese Jacke arbeiten.


Stricken und häkeln zusammen vereint sollte es sein. Die Vorderteile sind beide gehäkelt. Die Ärmel und das Rückenteil sind nur unten gehäkelt und oben dann glatt rechts gestrickt. Als Abschluß habe ich eine Rüschenborte gehäkelt. Es hat viel Spaß gemacht und so ging es auch flott von der Hand,


wäre da nicht der Wolldieb gewesen und die tollen Kommentare meines Männerhaushaltes, die sich gegenseitig überbieten wollten, die ich mir anhören konnte wann immer ich die Nadeln in der Hand hatte und einer von beiden in der Nähe war.


Es wurde von Bettjäckchen,  Hirtenjacke und Costa Cordalis Jacke gesprochen. Ja,ja!! Tapfer habe ich alles überhört und einfach weiter gemacht. So habe ich sie gestern vollendet und wurde dafür dann am Nachmittag  von einer Bloggerin freudig überrascht.


Es kam ein Päckchen für mich von der lieben Claudia. Sie  wollte aus mir, der "Pechmarie bei Verlosungen" ein Glückskind machen.  Das ist ihr auch wunderbar gelungen. Als ich die Dinge ausgepackt habe, dachte ich, ich habe den Hauptgewinn erhalten.


Ja, das alles war in ihrem Paket. So viele liebevolle Geschenke, einfach so, habe ich noch nie bekommen. Das wunderschöne gehäkelte Herz wurde natürlich gleich katersicher richtig hoch gehängt


und das liebliche Rosenschildchen hat seinen Platz bereits am Ofentürchen des Kachelofens gefunden.


Die Holzsterne und die Filzanhänger werden dann nächste Woche zum 1. Advent dekoriert.


Blumensticker und eine liebe Karte lagen auch mit dabei. Liebe Claudia, ich freu mich wirklich richtig über diese liebe Geste und die tollen Geschenke und sage ganz ganz ♥-lich Danke dafür. Jetzt bin ich keine Pechmarie mehr, sondern ein Glückskind♥

So, ich zieh dann mal mein Bettjäckchen über, kuschel mich ein, halt mir die Ohren zu und wünsche  Allen ein schönes Wochenende

Kerstin

Donnerstag, 22. November 2012

Wenn die Stricknadel mit der Häkelnadel....

von Kerstin


....eine Liebesbeziehung beginnt,





dann wird abwechselnd gestrickt


und dann gehäkelt


Die zwei verstehen sich echt gut, wäre da nicht dieser Wolldieb, der heimlich still und leise auf den Tisch kletterte


 und einen richtig großen Wollsalat hinterlassen hatte


Oh weia, erstmal ganz unschuldig schauen und dann brav die Pfoten herzeigen dann wirds wieder...


es wurde natürlich geschimpft, ganz schön lange entwirrt, neu gerollt


und dann konnte endlich weitergearbeitet werden. Bald zeige ich Euch das Ergebnis, erst muss ich noch alles zusammen nähen und mich gehörig um den Wolldieb kümmern.

Herzliche Grüße

Kerstin

Samstag, 17. November 2012

Wieder mal zu früh

von Stephie



Ja, mich gibt es auch noch, es gab nur in letzter Zeit nicht so viel zu berichten. Nachdem ich meine bisher 7teilige Bücherserie fertiggelesen habe, kann ich jetzt mal wieder in meinem Nähstübchen werkeln.

Am letzten Wochenende haben wir endlich nach unserer Wohnzimmerrenovierung im Sommer einen geeigneten Platz für meinen Ast gefunden. Jetzt hab ich natürlich keine Lust mehr auf Herbst, also hab ich gleich mal meine Weihnachtsdeko rausgekramt. 


Weil ich es ja nie erwarten kann und schonmal dabei war, ging es gleich weiter mit Engeln,



Elchen 


und meinem geliebten Wichtel.


Ich kann mich ja nie zurückhalten, also auch schnell noch der Kerzenteller.



Gestern hab ich mich dann doch noch  an meine Stickmaschine gesetzt, ein neuer Schlüsselanhänger musste her.


Uuuuund: Fertisch. Das Gelb gefällt mir so gut.



Ein anderes Projekt wurde auch noch vorbereitet. Es muss noch zugeschnitten und genäht werden, dann zeig ich Euch was daraus entstanden ist.




Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Stephie ♥