Samstag, 1. August 2015

Für Häkelfreundinnen...

von Kerstin


...habe ich heute keine neue, aber eine feine kleine Häkelidee. Lange schon wollte ich einmal ausprobieren, ob man mit diesen kleinen gehäkelten Abschminkpads auch wirklich zurecht kommt. Ja, es klappt.


Leider habe ich keine passende Anleitung gefunden und so habe ich ein bisschen selber herum experimentiert.


So sind aus Baumwollresten kleine Abschminkpads entstanden. Ich habe sie mit Popcornmaschen gehäkelt, so hat man gleich einen kleinen Massageeffekt :-))


Eine kleine bunte Auswahl hab`ich nun und recht dekorativ sehen sie auch noch aus. Nach dem Gebrauch, ganz einfach mit in die Waschmaschine geben und schon sind sie wieder einsatzbereit.


Yase *klick* hat in diesem Post ein ganz süßes Waschbeutelchen zu ihren Pads gehäkelt. Das finde ich eine tolle Idee, gerade wenn man sie Verschenken möchte. Ich habe die Anleitung von meinen Pads oben in der Kopfzeile *hier* verlinkt, so könnt ihr sie gleich finden und loslegen.


Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nacharbeiten.

Herzliche Grüße
Eure Kerstin
♥♥♥

Mittwoch, 29. Juli 2015

Buch des Monats Juli

von Stephie


Ihr Lieben,

auf den letzten Drücker gibt es von mir noch schnell eine Buchvorstellung bei Nicole. Hier könnt Ihr sehen, wer in diesem Monat dabei war. Nachdem Helga schon einen Roman im Juli vorgestellt hat, bin ich dieses Mal mit einem Sachbuch dabei.


Zu meinem Geburtstag im Juni haben mir meine Eltern das Buch Cookies von Cynthia Barcomi geschenkt. Erst jetzt bin ich dazu gekommen, die beiden ersten Rezepte daraus nachzubacken.


Zunächst hat Jenny Frischkäse-Cookies gebacken, die für einige Stunden in den Gefrierschrank mussten. Die ganze Sache war unglaublich klebrig und im Rezept haben sich so einige Fehler eingeschlichen. Trotzdem sind sie wirklich lecker.


Vor dem Backen wurden die Ränder in Rohrohrzucker gerollt, das wurde schön knusprig und schmeckt super.


Gestern hab ich mich an Polenta-Shortbread mit Pinienkernen und Kräutern gewagt, die in der Zubereitung zunächst einfacher waren. Leider war der Teig nicht wie angegeben trocken und schnittfest, sondern sehr matschig. Ich hab es mit Teigklecksen auf dem Backblech versucht und es hat sich auch schon backen lassen. 


Sie sehen ganz gut aus, schmecken aber irgendwie seltsam und der Polenta hat seine Konsistenz nicht verändert. Man hat das Gefühl von Sand zwischen den Zähnen. Die Backangaben waren genauso falsch wie bei den anderen Cookies.


Dies ist mein drittes Buch von Frau Barcomi und die ersten Beiden waren mit Abstand besser. Ich werde mich dann im Dezember noch an den Weihnachtsplätzchen versuchen.


Zum Abschuss noch ein Bild von Henry, der jetzt auch den Sessel besetzt. Er kam vor ein paar Tagen mit einer kleinen Kriegsverletzung über dem Auge nach Hause. Aber einen schönen Kater kann nichts entstellen. 

Ich wünsche Euch eine schöne Restwoche.


♥♥♥ Stephie ♥♥♥

Samstag, 25. Juli 2015

Ein besonderer Spaziergang

von Kerstin

 

Kommt Ihr mit mir? Wir machen heute einen besonderen Spaziergang. Wir gehen in die "Griesheimer Düne" *klick*. Ihr baucht keine festen Schuhe, denn dort ist alles sehr sandig und trocken. Es ist ein Binnendünenbiotop und befindet sich direkt vor unserer Haustüre.


Einen Regenschirm brauchen wir auch nicht, keine Angst, da wo wir waren, hat es nicht geregnet, obwohl die Gewitterwolken echt nah waren.


Dieses Sandgebiet der nördlichen Oberrheinebene ist vor etwa 10.000 Jahren, zum Ende der Eiszeit entstanden. Mit dem Rhein kam auch kalkreicher Flussschotter, der sich im Rheingraben abgelagert hat. Kalkhaltige Flugsandablagerungen formten diesen Dünenstreifen.


1953 wurde das Gebiet wegen seiner seltenen Steppenrasenvorkommen unter Naturschutz gestellt. Durch den Sandmagerrasen können sich dort seltene Tierarten tummeln.


Dieser kleine Geselle war nicht einfach zu fotografieren. Das ist das "Sandstrohblumeneulchen", ein seltener kleiner Schmetterling, der sich dort wohl fühlt und erhalten werden soll.


Auch die "Schnirkelschnecke" findet man hier. Je heißer der Boden ist, desto höher klettern sie hinauf auf die Grashalme.


Esel und Schafe beweiden die Flächen, denn die Tiere tragen Samen und Früchte bedrohter Pflanzenarten von einer Fläche zur nächsten, so werden die Flächen auch immer nur teilweise abgeweidet.


 Seltene Pflanzen und zahlreiche gefährdete Pflanzenarten und Tierarten findet man hier.


Diese Malvenart, z.B. zieht eine besondere Bienenart an, die sich nur dort aufhält, wo diese Malve wächst.


Bei Heidi *klick* könnt ihr viel mehr und genauer erfahren welche seltenen Pflanzen und Tiere sich dort aufhalten, sie berichtet von Zeit zu Zeit davon. Sie hat das alles ganz wunderbar recherchiert und sogar einen Blog mit dem Namen: "Griesheimer Düne" *klick* eröffnet. Heidi hat das Auge für die kleinen besonderen Dinge. Sie würde sich sicher über einen Besuch von Dir freuen.


Die Sandradmelde ist eine Dünenrarität und findet sich europaweit nur noch hier bei uns.


Mittlerweile hat sich das Gewitter über unserem Städtchen entladen, und wir sind auf wundersame Weise gar nicht nass geworden. Nun können wir nach Hause gehen und die Eindrücke setzen lassen.


Ich verabschiede mich von Euch mit einem Foto von meinem Waldbänkchen im Juli. Es ist fast nicht mehr zu sehen. Christa *klick* sammelt, wie jeden Monat, alle Fotos für uns. Passt gut auf Euch auf.


Herzliche Grüße
Eure Kerstin
♥♥♥

Mittwoch, 22. Juli 2015

Endlich fertig...

von Stephie



...sind unsere Schnabelina Taschen. Heute morgen haben wir noch schnell im sonnigen Garten ein paar Fotos gemacht, nun sind sie einsatzbereit.


Zwischenzeitlich wurde geflucht, gekrempelt und ein paar Nähmaschinennadeln verbogen...


... Reißverschlüsse eingenäht...


Inneneinteilungen geplant und genäht...


... von Kerstin ein Taschenbaumler gehäkelt...


... und das Ganze natürlich gründlicher Qualitätskontrolle durch einen unabhängigen Fachmann unterzogen.


So. Da sich die liebe Helga bei meinem letzten Post beschwert hat, kommen hier noch ein paar Katerfotos.
Zuerst der Fachmann beim Bequemlichkeitstest in meiner Nähmaschinentasche...


... und auf meinem/seinem neuen Lesesessel.


Henry kommt leider immer zu kurz da sich schwarze Katzen auf dunklem Untergrund nicht so toll fotografieren lassen, aber manchmal gehts doch.


Hier noch schnell ein Blick in die Nasenlöcher, alles ordentlich und sauber. Die Zunge hängt beim Schlafen gerne mal raus.



Habt einen schönen Abend, ich packe jetzt erst mal meine neue Tasche für den morgigen Bürotag.


♥♥♥ Stephie ♥♥♥


Samstag, 18. Juli 2015

Ich hab das Gras wachsen hören....

von Kerstin


Guck, guck Ihr lieben Mitleserinnen und Mitleser. Ich wünsche Euch einen schönen Samstag. Heute morgen ist es schön kühl und angenehm, oder ? Da gehen wir doch gleich mal nach draußen, denn hier bei uns ist es mittlerweile richtig grün geworden.

Ach, ist das Gras schön grün....

Es ist ganz schnell gegangen. Vor vier Wochen sah das Ganze hier noch so aus:


Der kleine Bagger ist wieder angerückt und hat sage und schreibe 35 Tonnen Sand und Erde verteilt.


Fünfmal musste der Laster in Millimeterarbeit reinfahren und hatte jeweils 7 Tonnen mit an Bord. Doch nun ist es rundherum grün geworden. Eine kleine Asiaecke haben wir auch schon angelegt. Das musste sein, denn unser 3jähriger Koreaaufenthalt gehört einfach zu unserem Leben mit dazu.


Tari legt sich auch gerne ins kühle Gras oder


setzt sich ganz unauffällig an den Teichrand.


Schnell die Augen zugezwickt, dann merkt vielleicht keiner dass ich die kleinen Freunde im Wasser gerne beobachte und natürlich am Liebsten rausangeln würde. Wir zählen sie aber tapfer jeden Morgen, ob sie auch alle noch vollzählig vorhanden sind.


Ein paar Pflänzchen haben wir schon gesetzt.


Und in der Mitmachwerkstatt habe ich zwei Sukkulentenschalen aus Beton gegossen und eine Trittplatte mosaikt, so wird es auch rund um den Teich immer grüner und bunter :-).


Ein neuer Garten muss sich halt entwickeln, gedeihen und wachsen. Wir bleiben dran.


Mit meinem weißen Lavendel ("ganzstolzbin", dass ich einen ergattern konnte) wünsche Euch ein schönes Sommerwochenende und sage


Tschüs bis zum nächsten Mal
Eure Kerstin
♥♥♥

Mittwoch, 15. Juli 2015

Buch des Monats Juli

von der Bärenoma Helga


Liebe Lesefreundinnen❤️❤️❤️ 
Der Bücherwurm ist wieder da...


... und hat 592 Seiten als Lesestoff im Gepäck.
Eine kleine Fußnote zu Beginn, sie gehört ja eigentlich ans Ende !! Mit der Bitte, lasst unsere liebenswerten, alteingesessenen Buchläden nicht aussterben. Es gibt in jeder Stadt in Euerem Stadtteil wo Ihr ansässig seid, noch solch kleine gemütliche Buchhandlungen. Die Besitzer scheffeln hier keine Reichtümer, meist geschieht es aus Liebhaberei. Unterstützen wir sie doch einfach und bestellen unsere Lektüre dort, verbunden mit einem entspannenden Spaziergang können wir sie meist am nächsten Tag schon abholen. Lassen wir die "Großen" nicht noch größer werden, die haben noch andere Standbeine, unser Stadtteilbuchlädchen hat nur eines. 
Danke❤️

Wie versprochen, und ich halte gerne meine Versprechen ein, bin ich heute wieder mit einem Buch präsent, dem 

Beerensommer


Nicht weil ich hier als Bärenoma auftrete ist es auch ein 

Bären


 Sommer


Nein, der Beerensommer, geschrieben von Inge Barth-Grözinger, ist ein wirklich spannendes Buch und die Schicksale der Menschen darin, berühren einen sehr. Obwohl es nur fiktiv ist, aber ähnliche Schicksale gibt es zu Hauf. Es ist interessant geschrieben, dass es fast schon ein Muß ist es zu lesen. Ab 13 Jahren und auch für Jugendliche geeignet! Es ist keine der üblichen Familiengeschichten nach "Gutsherrenart" über reiche Reederfamilien oder ähnliches. Trotzdem oder gerade deswegen mehr als lesenswert.

Passend zum Sommer und zum Buchtitel, sind sie nicht köstlich anzuschauen?

Das Buch erzählt uns von einer wunderbaren Freundschaft, die zu einer erbitterten Feindschaft wird. Anfang des 20. Jahrhunderts, wir schreiben das Jahr 1917: Als Friedrichs Vater stirbt, ändert sich für seine Familie alles. Hat er bisher in einem prächtigen Haus in der Herrengasse gewohnt, muss er nun in die Stadtmühle ziehen, zu den Ärmsten der Armen, die nicht einmal Schuhe für ihre Kinder haben. Johannes, ein Junge in seinem Alter, wohnt dort schon seit seiner Geburt. Zwischen den zwei unterschiedlichen Jungen entwickelt sich eine enge Freundschaft, die schon bald in erbitterte Feindschaft umschlägt und sie trotzdem ihr Leben lang nicht loslassen wird......... Im zweiten Erzählstrang in der Gegenwart, ist von Anna die Rede, um die der Streit letztendlich entbrennt. Die Geschichte beginnt vielversprechend mit dem Abstieg einer angesehenen schwäbischen Familie ins Armenhaus, gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Freundschaft und Stolz, die Träume zweier junger Männer und der harte Kampf ums überleben  sind sehr anschaulich und lesen sich sehr angenehm. Das Thema des Romans ist interessant und birgt viel Potenzial. Zeitgeschichtliche Romane und Romane über eine geheimnisvolle Familiengeschichte können so großartig sein. Dieses Buch hat beides. Ich hoffe ich konnte Euch animieren für diese Art von Lesestoff, obwohl es keine ausgesprochene Urlaubs- oder Liegestuhllektüre ist.


So...... und  wer auch noch diese Zeilen liest und nun ganz wutzelig geworden ist und dieses Buch ganz schnell besitzen möchte, muss es einfach im Kommentar kundtun, vielleicht kommt der Postbote ja dann vorbei.  Nicole *klick* sammelt wieder alle Buchvorstellungen und das Zitat im Bild wandert natürlich zu Nova *klick*.


Herzliche Lesegrüsse von der Bärenoma Helga
❤️❤️❤️