Samstag, 10. April 2021

18625 Tage erleben mit einem Haustier

­čÉóHallo ihr lieben Tierfreunde, es ist kaum vorstellbar, sogar ich selbst mu├čte schlucken, als ich die Zahl errechnete. Niemals w├╝rde ein Hund oder eine Katze, ein Pferd oder Huhn dich solange als Haustier begleiten­čÉó
 

­čÉóEine Schildi ja, ohne weiteres wie ich es nun erleben darf. 1970 im Vor├╝bergehen f├╝r 4.- DM f├╝r zwei noch nicht schulpflichtige Kinder mit Garten mitgenommen, um den Wunsch nach einem Haustier zu befriedigen. Aber heute nach dem 18tausendensten626igsten Tag und 51 Jahren wei├č ich was es bedeuten kann, wenn die Kinder erwachsen werden und das Haus verla├čen. Dann ist es amtlich da├č ich seither und zwar tagt├Ąglich, f├╝r dieses hilflose Wesen die K├╝mmerin war. ( Da h├Ątte ich eine Anmerkung durch meine Erfahrung: bitte keine Schildkr├Âten als Tierersatz f├╝r Kinder zulegen. Sie sind hilflos und brauchen Zuwendung, das k├Ânnen Kinder noch gar nicht einsch├Ątzen und leisten) 
Nun sind die Tage, Wochen und Jahre dahingegangen f├╝r mich und die Meierin, immer im selben Modus­čÉó
 
 
­čÉóEssensrationen verteilt, Lieblingsgerichte aufgetischt, Streicheleinheiten verteilt, soweit dies m├Âglich  ist bei einem Panzertier,  durch Auflegen meiner H├Ąnde, damit sie die W├Ąrme sp├╝ren kann­čÉó
 

­čÉóMu├č sie sich doch sonst alles gefallen la├čen was man mit ihr anstellt. Hochnehmen, auf den R├╝cken drehen, strampeln lassen,  unsanft auf dem Boden wieder absetzen, was Kinderh├Ąnde noch nicht kontrolliert einordnen k├Ânnen. Kein leichtes Leben so pl├Âtzlich f├╝r eine Schildi. Dressieren mit Kunstst├╝cken konnte ich sie nicht, aber wenn meine farbigen Gartenclogs ins Blickfeld kamen, lief sie mir nach­čÉó
 

 ­čÉóDas K├Âpfchen fuhr heraus und legte sich auf meinem Finger ab. War dieser doch von einer bestimmten W├Ąrme, die sie als Kaltblut geno├č und f├╝r mich die Best├Ątigung des Vertrauens­čÉó
 


­čÉóDer Natur als Urvieh entnommen, aufgewachsen aus einem Ei, ohne Mutter und was man so von M├╝ttern erlernt, war sie von Geburt an auf sich gestellt. Sie lebt von der Wanderschaft und was da Essbares gefunden wird und von Tag und Nacht. Geht morgens die Sonne auf gibt es kein Duschbad, sondern ein Sonnenbad und des abends wenn die Sonne sich zur├╝ckzieht, sucht man einen Schlafplatz. Jeden Tag ein anderes Hotelbett. Ob es sich in der Natur da draussen auch so sorglos leben lie├č, wie hier in ihrem angestammten Territorium?­čÉó
 
 
­čÉóImmerhin gibt es keine Gefahren f├╝r sie und ausreichend Auslauf, indem der ganze Garten f├╝r sie als Freizeitparkanlage zur Verf├╝gung steht und wie man so sagt „pumperl gsund“ ist sie schon immer gewesen. Ein extra sch├Ânes Einfamilienh├Ąuschen mit Satteldach, ein  Gartent├╝rchen sozusagen den Garten im Garten nennt sie ihr Eigen, denn vor das Haus wo Passanten vor├╝bereilen, soll sie nicht.­čÉó
 
 
­čÉóWenige Male konnte sie allerdings auch ausb├╝xen, wenn der Wandertrieb an manchen Tagen sich besonders auspr├Ągte, aber Helmut konnte die Ausbrechversuche immer wieder unter Kontrolle bringen. So ist uns Helmut nun aber leider abhanden gekommen, denn nicht nur Frau Meier hat hier ihre 51 Jahre abgelebt, leider auch wir Beide tragen diese Jahre nun auf dem R├╝cken herum,  soda├č ich mich nun nur noch um mich und mein Haustier k├╝mmern mu├č, w├Ąhrend Helmut im Pflegeheim selbst auf Hilfe angewiesen ist. Man will es einfach nicht glauben, da├č auch in den vermeintlichen, nichtssagenden Tieren, Seelen wohnen, denn meine Meierin trauert mit mir und ist seitdem noch anh├Ąnglicher geworden.­čÉó
 
 
­čÉóSie sucht mich und marschiert durch die Terrassent├╝r ins Haus. Zur Zeit wo es noch so frisch und frostig ist draussen, sind wir zusammen in der K├╝che t├Ątig und die Nacht verbringt sie im G├Ąsteclo. Beides ist gefliest und so zweimal die Woche, kann ich die Hinterlassenschaften auch aufwischen.­čÉó
 
 
­čÉóEingesperrt will und mu├č sie auch nicht sein. Gerne bleibt sie auch in ihrer Heukiste und wir unterhalten uns. Schildis sind sehr gen├╝gsame Tiere.­čÉó
 
 
 ­čÉóIch bin mir nicht sicher, glaube es aber zumindest zu sp├╝ren, da├č sie bemerkt hat, da├č auch ich einsam und somit traurig geworden bin. Warum kann ein Tier so alt werden, da├č die Natur v├Âllig auf sich alleine gestellt hat, wer kann mir diese Frage beantworten? Wenn ich als jahrzehntelange Bezugsperson nun vor ihr sterbe und niemand mehr da ist den sie kennt, wird sie auch sterben, davon bin ich ├╝berzeugt ­čÉó
 
 
­čÉóSo weit wollen wir nun nicht denken, noch haben wir uns, sie mich und ich sie, hoffentlich noch recht lange auch unseren lieben Helmut noch, der auf den Besuch seiner K├╝mmerin auch immer sehns├╝chtig wartet. Zum Schlu├č dann noch etwas Fr├Âhliches „ Es gibt eben immer was zu tun "das Passwort lautet: Kr├Âte 51.­čÉó
 
Johann Wolfgang von Goethe

­čÉó Gr├╝├če von Helga ­čÉó
 

Kommentare:

  1. Liebe Helga,
    etwas schwere und doch so sch├Âne Gedanken die du zu Ehren der Frau Meier aufs Papier gebracht und so passend ilustriert hast. So eine lange Beziehung kann Spuren hinterlassen, besonders eine so Liebvolle wie ihr Zwei das habt. Ich glaube, ich w├╝rde mich mit Frau Meier auch gut verstehen, doch ich werde wohl nie so alt wie sie. Dein letztes Spruchbild hat Frauchen aus dem Herz gesprochen, sind meine Menschen ja auch nicht mehr die j├╝ngsten.
    Dir weiter recht gute Tage und werdet gemeinsam erfolgreich ├Ąlter.
    Mit lieben Gr├╝ssen
    Ayka

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  2. Oh ja, davon bin ich ├╝berzeugt das Tiere es merken, und warum sollte auch einen Schildkr├Âte es nicht k├Ânnen. Nur weil sie einen dicken Panzer hat hat sie doch auch Gef├╝hle. Wie sch├Ân dass sie die bei dir zeigen kann und auch Beachtung bekommt. Sie hat es, im Gegensatz zu doch anderen Schildkr├Âten die zu Hause gehalten werden, ein wundervolles Leben mit ihrer Freiheit die sie nicht eingesperrt f├╝hren muss. Traurig nat├╝rlich mit Helmut dass er es nun dies nicht mehr so wie gewesen mitleben kann, aber eine Entscheidung die sein musste, und die Besuche sind bestimmt immer wundervoll.

    Dein ZiB ist heute was besonderes, solch wahre Worte aus der Herz und der Seele gesprochen. Ja, das ist wirklich nicht einfach und man kann dann nur froh sein dass man noch gesund ist. In jungen Jahren macht man sich diesbez├╝glich keine Gedanken, aber je ├Ąlter man wird um so mehr fragt man sich was wird wenn.

    Denke aber in Bezug auf Frau Meier werdet ihr auch schon etwas geregelt haben, gell. Ihr w├╝nsche ich jedenfalls alles Liebe zum Geburtstag und von mir einen Extra-Unterkopfkrauler f├╝r sie.

    Freue mich dass ihr mit dem sch├Ânen ZiB mit dabei seid und danke daf├╝r.

    Habt ein entspanntes Wochenende und liebe Gr├╝sse zugeschickt

    N☼va

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  3. Oh was f├╝r ein Post! Ich hoffe du darfst noch eine lange Weile deine Schildi versorgen. Wer denkt denn auch schon dar├╝ber nach, wie alt Schildkr├Âten bei ihrer Anschaffung werden... Und eine Seele haben die bestimmt.
    Lieben Gru├č
    Andrea

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  4. Och, das hat mich nun aber so ber├╝hrt, die Geschichte hautnah.Dar├╝ber denkt in jungen Jahren keiner nach, dass Tiere alt werden k├Ânnen, Schildis nat├╝rlich sehr alt. Ich hoffe mit Dir, das Dein Helmut und Deine Frau Meier noch gute Jahre, Monate, Tage erleben d├╝rfen. Wie Du ja schreibst sp├╝rt sie W├Ąrme und Zuneigung, kann nicht alleine sein, so wie es auch den alten Menschen geht. Streichel bitte ihr K├Âpfchen von mir und f├╝r Dich auch ein Dr├╝ckerle, das alles so sch├Ân von Dir bew├Ąltigt wird.
    herzlichst Kl├Ąrchen

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  5. Ein wirklich wunderbarer Post, der zu Herzen geht. Ich habe es schon immer bewundert, dass Frau Meier bei euch so alt geworden ist. Ich kann mich noch an das Ende der 60er Jahre erinnern, als viele Klassenkameraden eine griechische Landschildkr├Âte als Haustier hatten, meist aber nicht sehr lange. Erst Mitte bis Ende der 70er Jahre gab es dann mehr Aufkl├Ąrung ├╝ber die Haltung und es wurde auch vom Kauf abgeraten. Einfach nur klasse, dass du dich all die Jahre so vorbildlich gek├╝mmert hast und es auch weiterhin tust.
    Da w├╝nsche ich euch noch viele gemeinsame und bereichernde Jahre!

    Liebe Wochenendgr├╝├če
    Arti

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  6. Servus Helga,
    eine wundersch├Âne Geschichte - da beginnt ein Nachdenken - ich w├╝nsche deinem Helmut und nat├╝rlich auch der Frau Meier noch viele lebenswerte Jahre mit dir!!!!
    Ein sonniges Wochenende,
    Luis

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  7. Das ist sehr ber├╝hrend bebildert und geschrieben liebe Helga!

    Ich glaube v├Âllig das die Lebewesen, Tiere sogar Pflanzen unsere Stimmungen und Energien sp├╝ren! Ich spreche auch mit meinen Pflanzen ;-)
    Ein lieber Wochenendgru├č zu Euch
    Liz

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  8. Ist ja niedlich wie Du das erz├Ąhlst.
    Da ist Frau Meier schon 51 . Weiterhin viel Spa├č mit ihr :))
    LG heidi

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  9. So ein sch├Âner Post ├╝ber euch beide und einfach unfassbar, dass Frau Meier all die vielen Jahren so gut ├╝berstanden hat. Halten die Schildkr├Âten doch auch Winterschlaf? Sehr, sehr sch├Ân! Bleibt noch lange zusammen
    Tina

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  10. Dein Post hat mich sehr ber├╝hrt und auch nachdenklich werden lassen. Man merkt sofort bei deinen Erz├Ąhlungen, wie gro├č die Verbundenheit zwischen dir und Frau Meier ist. Auch kann ich deine Sorgen gut verstehen.
    Liebe Gr├╝├če
    Lieselotte

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  11. Welch ein ber├╝hrende Geschichte eurer gemeinsamen Jahre, liebe Helga...Frau Meier hat es toll bei euch getroffen. Wir hatten f├╝r die Kids auch zwei Schildis, die ich dann zum Schluss versorgt habe, bevor sie ein gutes neues Zuhause gefunden haben.
    Habt zusammen noch eine lange Zeit - lieben Gru├č von Marita

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  12. Hallo Helga, das ist ein sehr sch├Âner und warmherziger Bericht ├╝ber euch. Man sp├╝rt, wie stark eure Verbundenheit ist - kein Wunder bei 51 gemeinsamen Jahren. Ich w├╝nsche euch noch viele weitere gemeinsame Jahre.
    Liebe Gr├╝├če Carolyn

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  13. Liebe Helga, vor 2 Jahren jetzt wurde mein Lieblingsmensch operiert, gerade feierten wir ohne bichts unseren 31 Hochzeitstag... Wir sind keine Schildis (die meiner Oma wurde ca 30 Jahre alt) und man macht sich Gedanken.. Deinem Helmut w├╝nsche ich das Beste, auxh f├╝r dich
    Herzlichst
    yase

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  14. Servus Helga, deine kleine Geschichte bewegt mich sehr, du wei├čt warum. Deine Meierin schaut genauso aus wie unser Max ausgesehen hat.
    Ich w├╝rde gerne wieder sitzen und zusehen wie gem├╝tlich und geruhsam herum gegangen wird, Ausschau halten nach bunten Gartenschuhen oder Erdbeeren oder gar eine St├╝ck Melone.
    W├╝nsche euch viele sch├Âne Gartenstunden.
    Lg aus Wien

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  15. Liebe Helga,
    ich bin total ├╝berw├Ąltigt von diesem wunderbar geschriebenen Post ! Das ist eine so lange Zeit und so kein Wunder, dass so eine tiefe Bindung und Freundschaft entstanden ist.
    Bleibt am besten recht lange gesund und gr├╝├čt mir die Kerstin :O)
    Ganz lieben Gru├č
    Gabi

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  16. Ach Helga,
    Ihr beiden werdet noch lange zusammen in der K├╝che einen Plausch halten, da bin ich mir sicher.
    Allerdings musst Du mal ein wenig besser auf Dich aufpassen, gell?
    Und kannst Du die Frau Meier nicht einfach mal zu Helmuth schmuggeln? Der w├╝rde sich bestimmt freuen und die anderen Heimbesucher vielleicht auch.
    Ich glaube schon, dass sie eine Seele hat, die kleine alte Kr├Âte.
    Und an den Rest denken wir noch ganz lange nicht!
    Dir einen kuscheligen Abend, ganz lieben Gru├č
    Nicole

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  17. Liebe Helga,
    was f├╝r eine sch├Âne, ber├╝hrende Geschichte! Man sp├╝rt, ihr seid ein Herz und eine Seele. Ich mag Schildkr├Âten auch sehr und hatte mal eine Wasserschildkr├Âte. Ich w├╝nsche euch Beiden/Dreien noch viele gute gemeinsame Jahre. Es tut mir sehr leid, dass Helmut ins Pflegeheim musste. Ja, deine Schildi f├╝hlt mit dir mit!
    Alles Liebe und bleib gesund, liebe Helga!
    Herzliche Gr├╝├če
    Ingrid

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  18. ach mensch helga! man sp├╝rt das ihr zwei doch sehr aneinander h├Ąngt :0) nat├╝rlich hat auch eine schildi gef├╝hle, davon bin ich ├╝berzeugt. Ich glaube sogar das sie sehr sensibel sind, was man ja auch daran merkt das sie helmut bestimmt vermisst. das ist auch richtig schade, das er nun im pflegeheim ist, aber wenn es denn nicht mehr anders geht, ist das die beste l├Âsung. Frau Mayer hat es bei dir richtig gut und weiss das auch zu sch├Ątzen. Ich hoffe das ihr beiden noch ganz, ganz viele sch├Âne jahre zusammen habt und gesund und munter steinalt werdet :0) ganz LG aus D├Ąnemark, Ulrike :0)

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  19. Liebe Helga,

    was f├╝r eine tolle und besondere Freundschaft, die ihr in all den Jahren aufbauen konntet. Ein Tierischefreundschaft ist immer etwas ganz besonderes und besonders wenn sie schon so lange dauert. Nat├╝rlich sp├╝rt sie wenn du einsam und traurig bist. Ich bin mir auch sicher sie merkt das ihr zwei Frauen jetzt alleine seid. Ein sch├Ânes Heim hat sie und ob sie in der Natur so alt geworden w├Ąre ist ja leider auch nicht mehr sicher.

    Einen sch├Ânen Sonntag euch zwei und viele liebe Gr├╝├če eure n├Ąhbegeisterte Andrea

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  20. 51 Jahre, hoffentlich habt ihr die Goldene Hochzeit nicht verpasst:-) Und wenn Frau Meier es nicht so gut bei euch h├Ątte, w├Ąre sie auch nicht so alt geworden. Das beruht ja wohl auf Gegenseitigkeit. Ja so ein Tier kann einem ganz sch├Ân ans Herz wachsen und man tr├Ągt ja auch Verantwortung. Sch├Ân hast du eure Beziehung geschildert, die geht richtig ans Herz. W├╝nsche euch noch eine sch├Âne Zeit miteinander und f├╝reinander.
    L G Pia

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  21. ach Helga, lass dich mal in Gedanken dr├╝cken. Da habt ihr alle keine einfache Zeit. Klar, dass die Traurigkeit da ihren Platz braucht - und wie sch├Ân dass Frau Meier f├╝r Abwechslung sorgt. Ich w├╝nsche euch allen dass ihr mit der neuen Lebenssituation gut zurecht kommt. Corona macht es einem in diesen Tagen ja dazu auch nicht gerade leicht.

    Alles Liebe w├╝nscht euch allen Heidi-Trollspecht

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  22. Liebe Helga,
    oh man, da hast du gerade in doppelter Hinsicht eine schwere Zeit.
    Was f├╝r ein Gl├╝ck, dass dir Frau Meyer und gewiss doch auch Kerstin zur Seite stehen.
    Meine Ma zitiert gelegentlich gerne den Buchtitel "Altwerden ist nichts f├╝r Feiglinge". So ist es wohl.
    Dir w├╝nsche ich Zuversicht und ganz bald viele gute, fr├╝hlingshafte Tage.
    Claudiagru├č

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  23. Dragele mele,
    Convietuirea noastra cu natura, stransa si indistructibila legatura cu fauna ei sunt un miracol! Suflete dulci in vremuri de rastriste!
    Va imbratisez cu caldura,
    Mia

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  24. Liebe Helga,
    18625 Tage sind wirklich eine lange, lange Zeit, aber ich hoffe doch sehr, dass du und Frau Meier noch eine viel l├Ąngere Zeit miteinander verbringen werdet - und dass es auch jemanden gibt, der sich um das Kr├Âti k├╝mmern kann, falls du mal nicht (oder nicht mehr) dazu in der Lage sein solltest. Es soll ja auch Schildkr├Âten geben, die 100 werden. Dass Tiere, ob nun Warm- oder Kaltbl├╝ter, Seelen haben, steht f├╝r mich fest, und so ist es f├╝r mich kein gro├čes Wunder, dass sie sp├╝rt, wenn du traurig oder einsam bist. ├ťber die Geschichte mit den lila Gartenschuhen musste ich lachen, denn sie erinnert mich an etwas: Vor Jahren hatten meine Eltern ein Meerschweinchen namens Nicky (das wir dann nach dem Tod meines Vaters zu uns nahmen, weil es meiner Mutter nicht gut ging). Und Nicky war offenbar in die puscheligen Hausschuhe meiner Mutter verliebt, denn diesen Schuhen rannte das Schweinchen quiekend nach ;-DDD Ich nehme an, Frau Meier h├Ąlt deine farbigen Gartenclogs auch f├╝r einen Artgenossen...
    Ganz liebe Gr├╝├če an dich und nat├╝rlich an Kerstin sowie Fellchen- oder H├Ąlschenkrauler an eure lieben Vierbeiner!
    Habt eine gute neue Woche,
    herzlichst, Traude

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  25. Ach wie sch├Ân Du das geschrieben hast liebe Helga und dann mit so netten Fotos dabei. Ja es ist wirklich eine lange Zeit ├╝ber die Du schreibst, mich hast Du sehr ber├╝hrt mit Deinen Worten,
    liebe Gr├╝├če
    Kirsi

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  26. So ein sch├Âner Beitrag und so ein tolles Foto von euch Beiden!
    Die Sache, mit einem Haustier gemeinsam alt werden, ist nicht so leicht. In den meisten F├Ąllten ├╝berlebt man seinen kleinen Mitbewohner, aber bei einer Schildkr├Âte liegen die Dinge eben anders. Trotzdem, wer wird denn gleich so schwarz sehen, im Falle eines Falles wird sich die Schildkr├Âte in einem anderen Garten (mit liebem Katerchen) bestimmt auch sehr wohl f├╝hlen und die Spielgef├Ąhrtin aus der Kinderzeit, ist Frau Meier ja auch nicht g├Ąnzlich unbekannt - neuer Garten, neues Gl├╝ck? Nur stehe ich momentan auf dem Schlauch, was hat es denn mit dem Passwort: Kr├Âte 51, f├╝r eine Bewandnis?
    LG Heidi


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  27. Liebe Helga,
    Dein Post ist so toll. Vor Tagen habe ich ihn schon gelesen, ich war unf├Ąhig gleich zu kommentieren. Es ist so traurig, aber auch irgendwie so sch├Ân... Deine Frau Meier, was f├╝r eine Geschichte, da habt ihr aber einen langen, gemeinsamen Weg hinter Euch und nun habt nur ihr beiden euch noch. 50 Jahre alt die kleine, ja - dass h├Ątte anfangs bestimmt niemand gedacht.
    Ich hatte mein ganzen Leben lag immer eine Katze, meine aktuelle Katze Lutzi ist 16 Jahre alt, es wird meine letzt Katze sein, denn wenn ich verreise (und ich verreise gerne), kommt mein Papa 2x am Tag um sie zu f├╝ttern, der Papa ist aber auch schon weit ├╝ber 70 und wenn er mal nicht mehr da ist, w├╝sste ich niemanden den ich damit belasten m├Âchte. Also hoffe ich sehr, dass meine 16 Jahre alte Lutzi noch eine ganze Weile durchh├Ąlt ;).
    Dir und Frau Meier w├╝nsche ich eine sch├Âne gemeinsame Zeit.
    Liebe Gr├╝├če von der Insel R├╝gen, Mandy

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  28. Hallo Helga,
    was f├╝r eine bewegende Geschichte! 51 Jahre sind eine sehr lange Zeit, wahrscheinlich mit H├Âhen und Tiefen. Doch die Konstante war Frau Meier! Ich w├╝nsche Dir noch viele sch├Âne Jahre mit Deiner Schildi und bleibt beide gesund!
    LG...Stephanie

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  29. Hallo liebe Helga und liebe Kerstin,
    unglaublich! 51 Jahre alt!! Ich bin wirklich fasziniert.
    Das ist eine lange Zeit - mit viel Liebe und F├╝rsorge geben.
    Ich w├╝nsche Euch noch eine lange gemeinsame und gl├╝ckliche Zeit.
    Viele liebe Gr├╝├če
    ANi

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  30. Liebe Helga,
    was ihr f├╝r eine sch├Âne Beziehung du und deine Schildi habt, das ist wirklich etwas ganz Besonderes und Au├čergew├Âhnliches. Und hilft auch ganz bestimmt immer, wenn du dich ohne deinen Helmut einsam f├╝hlst.
    Liebe Gr├╝├če
    Sandra

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  31. Liebe Helga,

    ein trauriger, aber auch auf der anderen Seite ein post, der Trost spendet.
    Ich kann all das, was du hier schreibst, so gut nachempfinden. Nichts mehr ist, wie es mal war,
    aber den Blick und im "Jetzt" m├╝ssen wir leben und aus allem stets das Beste machen und uns erfreuen an den
    sch├Ânen Dingen des Lebens, die uns begegnen.
    Fr. Meier hilft dir, gerade jetzt, wo sie wieder aus dem Winterschlaf erwacht ist, bestimmt ├╝ber Vieles hinweg.

    Ihr beide, man sieht es auf eurem Bild, verbindet ganz viel miteinander und ich w├╝nsche dir von Herzen, dass diese verr├╝ckten Zeiten
    auch mal wieder besser werden und deinen Helmut viel ├Âfter wirst besuchen k├Ânnen.
    Vielleicht, ich wei├č nicht, ob das m├Âglich sein wird, kannst du ja Schildi mal mitnehmen.

    Sei ganz lieb umarmt von
    Christa

    AntwortenL├Âschen

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