Samstag, 24. Januar 2026

Das Freilichtlabor in Lorsch

Im schönen Lorsch an der Bergstraße gibt es das Weltkulturerbe Kloster Lorsch von dem ich Euch schon  *hier* etwas erzählt und gezeigt habe.


Wir machen immer mal wieder einen Ausflug dorthin. Dieser ist allerdings bereits vom vergangenen Jahr, aber zeigen möchte ich Euch diesen interessanten Ort trotzdem gerne. 

Königshalle

Diesmal gehen wir aber ein paar Schritte weiter auf dem Gelände zum Experimentalarchäologischen Freilichtlabor Lauresham. 


Gleich mehrere Projekte dort befassen sich mit der frühmittelalterlichen Landwirtschaft.



Das Freilichtlabor möchte auf vielen Ebenen und durch unterschiedliche Ansätze einen lebendigen Eindruck von der Lebenswirklichkeit der Karolingerzeit vermitteln. 


Insgesamt soll in Lauresham ein anschauliches und lebendiges Bild vom Arbeits- und Alltagsleben der Menschen im Frühmittelalter dargestellt werden.


Ein aktives Nebeneinander der beiden zentralen Säulen Forschung und Vermittlung ist hierbei ein besonderes Anliegen.


Zudem wurden verschiedene landwirtschaftliche Nutzflächen, also Wiesen, Weiden, Gärten und Ackerflächen im Freilichtlabor integriert. 


Auf den Weideflächen kommen Schweine, Rinder, Gänse, Hühner und auch Schafe zum Einsatz, die nicht nur allesamt einen lebhaften Eindruck vom Aussehen mittelalterlicher Nutztiere vermitteln sollen. 


Ein weiteres Projekt ist das Auerrindprojekt, dieses wurde 2013 ins Leben gerufen mit dem gesetzten Ziel, einerseits ein dem ausgestorbenen Auerochsen († 1627) ähnliches Rind zu züchten, zum anderen aber auch, um den Auerochsen als festen Bestandteil des frühmittelalterlichen Verständnisses von Wildnis erfahrbar zu machen.


Innerhalb der Siedlungsarchäologie des Früh- und Hochmittelalters gelten die sogenannte Grubenhäuser aufgrund ihrer namensgebenden Konstruktionsweise zu den am besten nachgewiesenen Gebäudetypen dieser Zeit. 


Nichtsdestotrotz existiert zur tatsächlichen Funktion und Nutzung dieser Häuser noch immer ein großes Forschungsdefizit. Seit 2015 beschäftigt sich nun das Freilichtlabor Lauresham intensiv mit der Frage nach der Deutung und Funktion.


Wir fanden diesen Besuch dort sehr interessant.


Herzliche Grüße
Euere Kerstin


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Samstag, 10. Januar 2026

Schneemänner


 "Schnee verwandelt die Welt in ein Märchen" (Theodor Fontane)


Ja, darum sind wir auch draußen unterwegs gewesen, doch für einen Schneemann hat der Schnee leider nicht gereicht. 


Trotzdem haben wir mit den Schneeflocken getanzt, haben Herzen in den Schnee gestampft und haben uns dann zuhause am warmen Kamin aufgewärmt und heißen Tee geschlürft. 


Zwei Schneemänner die niemals schmilzen habe ich mir dann selbst zusammengerollt. 


Aus den Resten der Baumwolle, ein paar Knöpfen und ein paar dünnen Ästchen sind sie sozusagen geboren.


Auch wenn der Schnee dann draußen vergangen ist bleiben meine Schneemänner auf dem Wohnzimmertisch den ganzen Januar stehen.


Herzliche Grüße
Euere Kerstin


Mittwoch, 31. Dezember 2025

Viel Glück

 


Für das neue Jahr
so viel Glück wie
Wassertropfen im Meer,
so viel Liebe wie
Sterne am Himmel
und Gesundheit
an jedem neuen Tag
🎉🎉🎉


Zum Jahreswechsel ein herzliches Danke an Dich - fürs Dabeisein, Mitlesen und Dein Vertrauen. 
 

Herzliche Grüße
Euere Kerstin und Helga
🎉🎉🎉

Dienstag, 23. Dezember 2025

Fröhliche Weihnachten

🎄Wir möchten uns ganz herzlich bei Euch für die wunderbare Weihnachtspost bedanken. So schöne Karten, Worte, Gedichte haben uns erreicht und über jede Einzelne haben wir uns sehr gefreut🎄






Zeit für Lachen
Zeit zum Denken
Zeit für Andre
nicht nur um zu schenken

Zeit für Stille
Zeit für Gefühl
Zeit für Nähe
und Ruhe im Gewühl

Zeit für Musik
Zeit für Kerzen
Zeit für Leben
mit liebendem Herzen


Das wünschen wir Euch 
Herzlichst
Kerstin und Helga
🎄🎄🎄

Dienstag, 2. Dezember 2025

Socken nichts als Socken

Viel zu schnell ist die Zeit vergangen und nun sind wir schon mittendrin im Advent. Die letzten Wochen waren wir beschäftigt, Mama hat täglich viel trainiert (es ging gut voran, aber im Moment stockt es etwas) und gestrickt. Basteln und bloggen blieb leider auf der Strecke... Sterne gibt es eh hier im Hause auch so genug. 


Für ein Geburtstagsgeschenk suchten wir noch eine originelle Geldverpackung und so kamen die Weihnachtsstrümpfe gerade recht. 


Einen kleinen Muffin habe ich daraus geformt (eine Socke in eine Tasse hineinlegen, den anderen Socken einrollen und in die Öffnung des ersten Socken hineindrapieren) die Scheinchen habe ich natürlich vorher in den Socken versteckt. Mit einer Kerze obendrauf und einem passenden kleinen Gedichtchen werde ich dieses Geschenk kurz vor Weihnachten meiner Freundin zum runden Geburtstag überreichen.


Nachdem natürlich mal wieder mehr Weihnachtsstrümpfe entstanden sind und man im Winter immer warme Füße gebrauchen kann werden wir überlegen wem wir damit noch eine Freude bereiten können. Ein Paar geht jedenfalls an den Wunschbaum um jemanden der es brauchen kann zu unterstützen und eine Freude zu bereiten.


Laßt uns doch wissen wie Euch die Strümpfe gefallen, wir stricken derweil dann weiter...


Herzliche Grüße
Euere Kerstin und Helga


Samstag, 8. November 2025

Herbst am Altrhein

Kommt wir machen eine kleine Tour. 


Es geht an den Altrhein ins Naturschutzgebiet Kühkopf Knoblochsaue. Die Baumreihe in ihrer herbstlichen Färbung leuchtete wunderschön.


Wir radeln, da kommen wir schneller voran und können so auch direkt von unserer Haustüre auch starten über Wiesen und Felder Richtung Riedstadt Erfelden. 


Auf der Fußgängerbrücke stehe ich immer gerne und schaue in beide Richtungen aufs Wasser. 



Das ist für mich immer der absolute Glücksblick so idyllisch und friedlich.


Auch die Spiegelungen faszinieren mich immer wieder.


Der Herbst malt Deine Welt bunt.


Herzliche Grüße
Euere Kerstin

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Freitag, 31. Oktober 2025

Halloween

🎃Gerade malt der HERBST seine allerschönsten Bilder. Das Licht ist so wunderbar weich und warm und auch der Himmel leuchtet manchmal rosarot🎃


🎃Der Wald und sein Laub leuchten um die Wette🎃


🎃So ist jeder Gang in den Wald einfach Balsam für die Seele🎃


🎃Eine große Freude hat mir unsere alltagsbunte *Claudia* bereitet, denn schon vor ein paar Tagen kam hier ein Brief an den ich ganz vorsichtig öffnen sollte. Heraus kam eine wunderbare Karte mit einem ganz niedlichen Gespenst das noch etwas schüchtern seinen Arm vor die Augen legte🎃


🎃Aber am Abend strahlte es dann nicht nur von innen heraus, nein, seine Arme waren dann auch weit ausgebreitet🎃


🎃Ist das nicht niedlich ? Innen leuchtet nun das kleine Gespenst am Esszimmertisch und außen das von meinem Sohn geschnitzte Kürbisgesicht🎃


🎃Genießt jede Sonnenstunde und den Duft des Waldes wann immer ihr könnt.🎃 

Ein schöner Weg ist wichtiger als das Ziel

Herzliche Grüße
Euere Kerstin und Helga
🎃🎃🎃

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Samstag, 25. Oktober 2025

Samstagsplausch

Liebe Bloggermädels die alle Anteil nehmen an meinem Schicksal das mir so plötzlich widerfahren ist. Die ganze Geschichte ist so unglaublich, dass Kerstin und ich uns zeitweise wie in einem Albtraum befanden. Ich litt schon mehrere Jahre an einer Spinalkanalstenose, die ich immer wieder verdrängte. Als nun das Ende der Fahnenstange erreicht war und Kerstin im Wirbelsäulenzentrum, die nur auf Wirbelsäulenoperationen spezialisiert sind, einen OP Termin bekam, der so gut klang: 3.9. OP, drei Tage KH Aufenthalt, anschließend gleich 15 Tage Reha und Helga kann wieder ohne Schmerzen laufen. Welch tolle Aussicht! Leider kann immer dabei etwas verletzt werden, ein Nerv stand da oben an erster Stelle und wie das eben so ist, es hat mich getroffen und unterschreiben muss man ja sowieso immer alles. An meinem linken Fuß ist wohl der Pereneusnerv verletzt worden und die Maßnahmen konnten so nicht in Angriff genommen werden. Anderntags erlitt ich eine so starke Nachblutung dass ich nochmals operiert werden musste und zwei Blutransfusionen mit div. Ohnmächten erlitt und am nächsten Tag auch noch mit meiner heißen Suppe vom Stuhl zu Boden stürzte und das Nasenbein gebrochen war mit weiteren Blutergüssen und blauen Flecken im Gesicht. Man steckte mich in eine besondere Obhut im KH und die Reha war weit weit weg. Anschließend nachdem man mich wieder etwas aufgepäppelt hatte sollte mit der Reha begonnen werden. Das erwies sich als schwierig, da man mir erst einen Rollstuhl gab, dass ich überhaupt zur Toilette konnte, nachdem der verhasste Katheder endlich entfernt war und meine Blutwerte wieder in einigermaßen normalen Bahnen liefen. Bis auf das Hämoglobin und die Erythrozyten die ja immer sehr lange dauern bis sie sich wieder erholt haben. Die abschließende Reha von 15 Tagen brachte so gut wie überhaupt nichts, weil einfach 3x die Woche 10 Minuten Physiotherapie nicht genug sind. Ein Physiotraining wurde hier nun im Pflegeheim, wo ich mich zur Zeit oder gar für immer befinde auch organisiert, das beginnt dann aber erst ab Montag.  Zurück zu der Nacht als ich das KH verlassen musste. Wohin nun...Tage vorher hat Kerstin bereits gesucht und gesucht und endlich für 17 Tage einen Kurzzeitpflegeplatz ergattern können.


Für dreizehn Uhr war der Transport mit Rollstuhl arrangiert. Nach diversen Telefonaten und nach Verlassen des Zimmers, saß ich um 18 Uhr immer noch im Flur des KH. Die Schwester organisierte dann nachdem Motto Frau hilf dir selbst, mich mit Kerstins und Schwester und meinen eigenen Kräften auf den Beifahrersitz zu bekommen. In der neuen Bleibe angekommen und auch nach 45 Minuten Aufenthalt dort, fanden wir uns im wahrsten Sinne auf der Straße gelandet zu sein, wieder. Das Heim war eine einzige Katastrophe. Die Senioren saßen in Reih und Glied und warteten auf ihr Abendessen und es roch schrecklich unangenehm. Wir fuhren mit dem Aufzug in den zweiten Stock, obwohl ein Zimmer im Parterre mit einer geistig fitten Frau versprochen wurde. Als wir eintraten fanden wir eine demente Frau vor die uns des Zimmers verwies, denn es sei ihr Zimmer. Können sie nicht lesen hier steht Ursula S... und sie verlassen mein Zimmer, morgen ist mein letzter Tag hier, dann können sie mit ihrer Tochter einziehen, so ging das in Dauerschleife. Umgehend mit dem Rollkoffer die Einrichtung verlassen und nun standen wir buchstäblich auf dem Gehsteig. 109.50 Euro sollten wir für diesen kleinen Auftritt auch noch bezahlen. Ein Hotelzimmer mit behindertengerechter Toilette musste her. Am Wöhrder See kannte Kerstin eines und in der Not quartierten wir uns für 120 Euro und 17 Euro Parkgebühren für zwei Nächte ein. Im Berufsförderungswerk fanden wir dann eine neue Bleibe mit kostenlosem Parkplatz für 95.- Euro pro Nacht für weitere zwei Nächte. 


Kerstin wollte mich nun endlich mit nehmen und nach Telefonaten und Gebettel und unserer allgemeinen Situation, ergatterte sie bei sich um die Ecke im Haus Waldeck ein Bett. Ausgang ungewiss da ich nicht weiß ob ich je wieder laufen kann und in mein Haus zurückkehren kann. Kerstin holt mich nach dem Mittagessen im Rollstuhl ab und wir sind dann je nach Wetter im Garten oder beschäftigen uns im Haus. 


Frau Meier ist mit mir nach Südhessen gereist und schläft nun im Keller über die Wintermonate zufrieden in ihrem Heubett. So schnell kann das Schicksal zuschlagen und sich das Leben von Minute zu Minute verändern.


Traurige Grüße gesendet von Helga

verlinkt mit: *Samstagsplausch*